Computer-Magazin

 
Pressemitteilung: 14 Lernprogramme mit „digita 2007“ ausgezeichnet

Die ausgezeichneten Programme

Köln – Die Vergabe des renommierten Bildungssoftwarepreises „digita 2007“ am 28. Februar in Köln beweist: Die digitale Revolution hat endgültig auch die Jüngsten erreicht. Auf der Deutschen Bildungsmesse didacta wurden jetzt gleich zwei Programme für Kleinkinder mit dem begehrten Deutschen Bildungssoftware-Preis ausgezeichnet. Aus 125 eingereichten Produkten wählte die Jury das Mathematik-Lernprogramm „Spielend lernen mit den kleinen Geistern“ (Spielend Lernen Verlag) für Kinder unter sechs Jahren sowie das Lese-Lernprogramm „LolliPop und die Schlaumäuse“ (Cornelsen Verlag) für den Übergang von der Vorschule in die Grundschule in den Kategorien Privates Lernen und Allgemeinbildende Schulen aus. In anderen Kategorien wurden 12 weitere Bildungsprogramme und Online-Angebote mit dem „digita 2007“ prämiert. 

In der Kategorie Privates Lernen erhielt für Jugendliche über 10 Jahren die Wissenssoftware „Microsoft Encarta 2007 – Lernen und Wissen“ den „digita 2007“, für über 16-Jährige das Selbstlernprogramm für Englischanfänger „Tell me more Premium V8“ (Auralog). Aus den Programmen für Allgemeinbildende Schulen kürte die Jury den Bewegungs-Analysator „VideoAnalyzer School Edition“ (kapieren.de und Bildungshaus Schulbuchverlage) für den Physikunterricht der Klassenstufen 5 bis 10 und den „Natura Biologie-Trainer. Oberstufe Genetik und Immunbiologie “ (Ernst Klett Verlag). 

Der „digita 2007“ in der Kategorie Berufliche Aus- und Weiterbildung wird an drei Programme verliehen: an die Lehrbuch konforme Software „Ausbildung im Einzelhandel 1 – Just Click“ (Bildungsverlag EINS), an das Qualifizierungsangebot für Dozenten und Seminarleiter „Weiterbildung zum Blended Learning Trainer“ (Cornelsen Akademie und Verlag) und an das Programm „Mediendidaktik Deutsch. Einführung in literarische, sprachliche und ästhetische Bildung im medialen Wandel“ (Universität Erlangen-Nürnberg) für angehende Deutschlehrer. Der neue „Brockhaus multimedial premium 2007“ (Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus) wird mit dem „digita 2007“ in der Kategorie Nachschlagewerke ausgezeichnet. In der Kategorie Didaktische Werkzeuge geht der diesjährige „digita“ an das Learning-Management-System „CLIX 6.1“ (IMC AG, Saarbrücken). 

Den „Sonderpreis“ vergab die Jury dieses Jahr an Schott Music für das Gesamtkonzept „Schott Master Class“ für den besonderen didaktischen Ansatz: Auf DVDs vermitteln renommierte Experten Nachwuchsinterpreten oder interessierten Laien grundlegende Kompetenzen in der Aufführungspraxis ihres Faches. Einen digita-„Förderpreis“ erhält „Archimedes Geo3D“ (Andreas Goebel, Göttingen), ein Konstruktionswerkzeug für die Raumgeometrie. Der INTEL-Förderpreis wird dieses Jahr an den Lehrpfad „Gruppenpuzzle am Beispiel Virenschutz“ (Karin Bornewasser, Illertissen; Christine Böttcher, Dillingen; Christian Gerhart, Sonthofen) vergeben. 

Alle „digita“-Preisträger zeigen durch ihre vielfältige inhaltliche Ausrichtung und ihre didaktische Aufbereitung der Themen, wie moderne Computer- und Internet-Technik nutzbringend für das Lehren und Lernen eingesetzt werden kann. Der Deutsche Bildungssoftware-Preis „digita“ wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. 

Der „digita 2007“ steht unter der Schirmherrschaft der Hessischen Kultusministerin Karin Wolff. Träger des Deutschen Bildungssoftware-Preises sind das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Zeitschrift „bild der wissenschaft“ und die Stiftung Lesen. Der Jury gehören acht Pädagogen, Wissenschaftler und Publizisten an. In einer ersten Runde hatte die Jury nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern 29 Produkte für den „digita 2007“ nominiert. In einer zweiten Entscheidungsrunde erfolgte die Auswahl der Preisträger durch die Juroren kurz vor der Preisverleihung auf der didacta 2007 in Köln. 

Seit 1995 zeichnen die Veranstalter mit dem „digita“ multimediale Lehr- und Lernangebote aus, die sich durch herausragende Pädagogik und Didaktik, optimale Nutzung des Mediums Computer sowie überzeugende graphische und technische Gestaltung von anderen E-Learning-Programmen abheben. Für die Hersteller soll der Preis ein Anreiz sein, hochwertige Bildungssoftware zu produzieren, den Käufern soll er eine bessere Orientierung bieten. 

zurück zur Übersicht