Computer-Magazin

 
Modellversuch zum Offenen Lernen fördert Bildungschancen benachteiligter Jugendlicher

Seit dem vergangenen Jahr führt die STIFTUNG BERUFLICHE BILDUNG in Hamburg den Modellversuch:

"Offenes Lernen - Effizienzsteigerung durch den Einsatz von Multimedia und Telelernen" durch.

Der Modellversuch wird aus Mitteln des bmb+f sowie der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) fachlich betreut. 

Angesichts der Forderung nach passgenauer Qualifizierung aufgrund sich schnell wandelnder Berufs- und Arbeitsmarktanforderungen sowie nach Selbständigkeit und Eigenverantwortung beim Lernen und Arbeiten wird in Berufsvorbereitungsmaßnahmen und Umschulungen (Elektrotechnik, Haus- und Gebäudetechnik) selbstgesteuertes, offenes Lernen erprobt. Selbstlernmaterial und Multimedia unterstützen dabei neue Formen des Lernens. Hard- und Software sind in ein pädagogisches Konzept zu integrieren, dessen Ausgangsbasis die Nutzung von Selbstlernmaterial im Rahmen offener Lernprozesse ist.

Zielgruppen sind Personen, die in ihren Bildungschancen benachteiligt sind, Personen mit nichtdeutscher Muttersprache und Frauen.

Im Mittelpunkt des Modellversuches stehen folgende Fragen:

  • Wie kann Selbstorganisation im Lernprozess unterstützt werden?
  • Wie weit lassen sich Ergebnisse auf andere Zielgruppen übertragen?
  • Wird Lernen durch das Mehr an Eigenverantwortung erfolgreicher und effizienter?
  • Welchen Beitrag leistet dabei Multimedia?
Für den Transfer der Ergebnisse und Erfahrungen sind - neben der Erstellung einer CD-ROM und eines Leitfadens - Workshops, Seminare und Fachtagungen vorgsehen.

Weitere Informationen unter:
email: ol@sbb.hamburg.de bzw.
klaehn@bibb.de
Dr. Christel Balli, BIBB, Postfach 120160, 53043 Bonn

Quelle: BWP aktuell, Ausgabe 5/1999

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