Computer-Magazin

 
Modellversuch: 
Textverstehen in der Berufsausbildung — Arbeit mit interaktiven Texten (TEBA)

Laufzeit: 09. Dezember 1998 - 31. März 2001 

Der Modellversuch beschäftigt sich mit sprachlichen Problemen, die Auszubildende mit Texten in der Berufsausbildung haben.

Prof. Dr. Rudolf Hoberg ist der Leiter des Modellversuchs, Dr. Karl-Heinz Jahn übernimmt die Koordination mit den beteiligten Schulen. Der Modellversuch wird vom Hessischen Kultusministerium und von der Bund-Länder-Kommission gefördert. 

An vier hessischen Berufsschulen arbeiten 5 Lehrerinnen und Lehrer der Berufsfelder Metall, Elektrotechnik, Körperpflege und Textil mit. In den Klassen, die am Modellversuch teilnehmen, werden ca. 120 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen und Leistungsniveaus erreicht. 

Das Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs. Hier besteht eine reiche Erfahrung mit der Durchführung von Modellversuchen. In dem abgeschlossenen Modellversuch "Texterschließung Fachsprachen" (TEFAS) wurden Unterrichtsmaterialien für den Fachsprachenunterricht in Form eines multimedialen
Lernprogramms entwickelt. 

Im gegenwärtigen Modellversuch wird diese Arbeit fortgesetzt. Insbesondere geht es darum, die Medienkompetenz von Berufsschülern zu stärken. Voruntersuchungen haben ergeben, dass Nutzer ohne sprachliche Fähigkeiten gravierende Schwierigkeiten beim Umgang mit den Neuen Medien im fachlichen Unterricht haben. Das betrifft Lernprogramme, die oft in der Sprache der Diplomingenieure verfasst sind, es betrifft aber auch den Umgang mit den modernen Informationsnetzen. Informationen gezielt zu suchen, auszuwählen und auszuwerten verlangt den Auszubildenden hohe sprachliche Kompetenzen ab. 

Weiter Informationen zu diesem Modellversuch finden Sie im Internet unter der Adresse:

http://homepages.tu-darmstadt.de/~tefas/Teba/start.html

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