Computer-Magazin

 
Modellversuch in Hessen: Selbstorganisierte Lernprozesse und neue Lernwelten in der beruflichen Bildung (SoL)

In diesen Wochen geht ein Modellversuch der Bund-Länder-Kommission zu Ende: Förderkennzeichen: K 4019.00 
Laufzeit: 01.09.1997 bis 28.02.2000

Wer sich näher mit der Struktur, dem Verlauf sowie den Ergebnissen des Modellversuches beschäftigen möchte, bekommt umfangreiche 
Informationen auf der begleitenden Web-Site auf dem hessichen Bildungsserver: 

http://www.bildung.hessen.de/mversuch/sol/

Ergebnisse

  • Sachberichte 
  • Selbstorganisiertes Lernen mit multimedialen Systemen   Eine Arbeit zum 2. Staatsexamen.
  • Dazu gibt es auch einen exemplarischen Stundenverlaufsplan 
  • Beiträge, die aus Zeitgründen nicht im Abschlussbericht, dem Reader oder der Material-CD enthalten sind. 
Die zum Teil umfangreichen Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung.

Kurzbeschreibung des Modellversuchs

Der Modellversuch soll untersuchen, welche inhaltlichen, pädagogischen 
und organisatorischen Möglichkeiten sich mit den Informations- und Kommunikationstechniken für die berufliche Bildung neu entfalten lassen. Während viele der informationstechnischen Aktivitäten in Bund und Ländern von ihrer Gewichtung her eher technisch-funktional ausgerichtet sind,
sollen in diesem Vorhaben die pädagogischen und bildungspolitischen Fragen im Vordergrund stehen. 

Vor dem Hintergrund der strukturellen Umbrüche in der Wirtschaft und den daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung ist eine neue Qualität beruflichen Lernens erforderlich. Erreichen läßt sich diese Qualitätsveränderung des Lernens, wenn mehr eigenaktiv, selbstverantwortlich und kommunikativ, also anders als bisher üblich gelernt wird. Durch die systematische und konstruktive Einbeziehung multimedialer und telekommunikativer Systeme in den Unterricht sollen neue Gestaltungsräume für selbstorganisierte Lernprozesse geschaffen werden. Dies erfordert die Entwicklung von Lernwelten, die ein hohes Maß an Eigeninitiative und Selbstverantwortung - sei es allein oder in Gruppen - zulassen. 

Es erscheint zwingend erforderlich die neuen Anforderungen beruflichen Lernens mit multmedialen und telekommunikativen Systemen schon in die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer einzubeziehen. In dem Modellversuch sollen deshalb Ausbildungsaktivitäten und die Modellversuchsarbeit an den Schulen miteinander vernetzt werden

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beteiligte Schulen und Institutionen

HeLP - Hessisches Landesinstitut für Pädagogik 
(Hessisches Kultusministerium Wiesbaden)

Heinz Beek, Leitung des Modellversuchs 
Hans Wagner, Projektkoordinator 
Wolfgang Giess, Mitarbeit bei der Projektkoordination 
Manfred Schäfer, Mitarbeit bei der Projektkoordination

Walter-Hallstein-Str. 3 
65197 Wiesbaden, Tel.: 0611/8803-111 Fax: 0611/8803-350

Gewerbliche Schulen des Lahn-Dill-Kreises, Dillenburg, Berufsfelder: Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik
Uferstr. 21, 35683 Dillenburg, Gruppensprecher: Martin Tetzner
 
Kaufmännische Schulen des Lahn-Dill-Kreises, Dillenburg 
Berufsfeld: Wirtschaft und Verwaltung
Uferstr. 22 , 35683 Dillenburg, Gruppensprecher: Karl-Friedrich Berges

Friedrich-List-Schule, Darmstadt 
Berufsfeld: Wirtschaft und Verwaltung
Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt, Gruppensprecherin: Gerda Voltz-Schmeltzer

Heinrich-Emanuel-Merck-Schule, Darmstadt 
Berufsfeld: Elektrotechnik
Alsfelder Str. 23, 64289 Darmstadt, Gruppensprecher: Joachim Tritt

Studienseminar für berufliche Schulen in Darmstadt
Groß-Gerauer-Weg 3, 64289 Darmstadt, Gruppensprecherin: Undine Paletschek

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik

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