Computer-Magazin

 
Projekt der Initiative D21
Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft

Die internationalen vergleichenden Schulleistungsstudien haben gezeigt, dass Deutschland – trotz hoher Investitionen und zahlreicher Förderprogramme – zu den Ländern gehört, "in denen eine regelmäßige schulische Computernutzung am wenigsten verbreitet ist". Auch der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die der Schule eine wichtige Rolle beim Erwerb Com­puter bezogener Kenntnisse zuschreiben, ist in Deutschland am geringsten. Diese Phäno­mene hängen mit Sicherheit auch damit zusammen, dass Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland auf das Lehren mit und über Computernutzung weder im Rahmen ihrer Aus­bildung genügend vorbereitet, noch im Zusammenhang mit ihrer Fortbildung ausreichend nachqualifiziert werden.
Insgesamt stehen zukunfts- und schülerorientierte pädagogische Handlungskonzepte für einen modernen Unterricht immer noch nicht in hinreichendem Maße auf der Ausbildungs­agen­da für Deutschlands Nachwuchspädagogen. Zwar sehen mittlerweile die Ausbildungs­curricula einiger Bundesländer auch das Stichwort „Umgang mit Computer“ vor; um jedoch kurz- oder zumindest mittelfristig zu merkbar gestiegenen Lernergebnissen der Schülerinnen und Schüler und damit zu einer spürbaren Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu kommen, bedarf die Ausbildung in staatlicher Verantwortung kompakter Flankierungsmaßnahmen.
Aufgrund des umfangreichen Wechsels in Deutschlands Lehrerkollegien (anstehende Pensionie­rungswelle von annähernd 45 Prozent der amtierenden Lehrkräfte bis 2009) bietet es sich zum jetzigen Zeitpunkt an, gezielt an Referendare und Referendarinnen und Junglehrkräfte etwa mit Coa­ching-Camps und Intensivwochen heranzutreten, um sie methodisch und didaktisch auf einen Unterricht mit sinnvollem IKT-Einsatz vorzubereiten.
Das Projekt entspricht damit den aktuellen Forderungen der EU-Kommission, die aufgrund mangelnder Kompetenzen von Lehrkräften in fast allen Mitgliedsstaaten auf die Verbesserung der Ausbildung im gesamten EU-Raum abzielen. Zur Vorbereitung ihrer Schüler und Schülerinnen auf die zunehmend wissensbasierte Gesellschaft in der EU werden die Lehrer von der Kommission aufgerufen, eine Reihe neuer Fertigkeiten zu vermitteln, die gleichzeitig innovative Lehrmethoden erfordern. Hierbei spielt natürlich der Einsatz neuer Technologien im Unterricht eine überragende Rolle, bei dem sich – laut EU-Studie – viele Lehrkräfte unsicher fühlen. "Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft" ist deshalb bestens geeignet, europaweit und international aufzuzeigen, wie staatliche Institutionen gemeinsam mit privaten Unternehmen eine fortschrittliche Personalentwicklung aufbauen und verstetigen können, um den Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden.

Kontakt:
D21-Projektbüro „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“
c/o PP:Die Bildungsagentur GmbH
Ansprechpartner: Herr Dr. Sami Rabieh
Mainzer Landstraße 51
60329 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 - 24 00 88 16
Fax: +49 (0)69 - 24 00 88 11
Mail: projektbuerod21@diebildungsagentur.de

http://www.diebildungsagentur.de

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