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Rezension: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung: Richard Stang, Heino Apel, Friedrich Hagedorn (Hrsg.) Pädagogische Innovation mit Multimedia 3 Der Band 3 ist 1999 erschienen trägt den Untertitel Konzepte, Analysen, Perspektiven und hat 149 Seiten. ISBN 3-933222-20-6. Preis: 16,- DM. Die Bände 1 (Analysen und Lernorte) und 2 (Organisation und Fortbildung) aus dem Jahre 1998 hatten wir im Computer-Magazin Nummer 14 (Januar 1999) vorgestellt. Alle Publikationen sind Ergebnisse des Projekts "Pädagogische Innovationen mit Multimedia in der Erwachsenenbildung", das am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (Frankfurt/Main) - gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung - in Kooperation mit dem Adolf Grimme Institut realisiert wurde. "Während die ersten
beiden Bände vorwiegend der Analyse bestehender Beispiele und Erfahrungen
sowie der Präsentation von Fortbildungsmodulen gewidmet war, befasst
sich der dritte Band zum einen mit der Darstellung der Realisierung sowie
der Auswertung der exemplarischen Fortbildung "Erwachsenenbildung
multimedial - Innovative Konzepte für die Programmplanung". Hier
werden das Gesamtprodukt sowie das Konzept der Online-Phase vorgestellt,
Bausteine der Fortbildung beschrieben, die Auswertung dokumentiert und
die Erfahrungen der Einrichtung präsentiert, in der die Präsenzphasen
stattfanden.
Die Beiträge des dritten Bandes, die jetzt im folgenden benannt werden, bieten auch im Hinblick auf Organisations- und Personalentwicklung vielfältiges Material für die Arbeit in der Erwachsenenbildung mit Multimedia. FORTBILDUNGSKONZEPTE
Inhaltlich wurden sieben Module ausgewählt: Hypermedia, Praxis Multimedia, Internet-Grundqualifikation, Multimedia-Didaktik, Fachspezifischer Medieneinsatz, Neue Aufgaben in der Erwachsenenbildung, Konzeptentwicklung für neue Angebote. Auf drei Erfahrungen und Schlußfolgerungen möchten wir hinweisen:
In einem abschließenden Beitrag der drei Herausgeber wird ein Zukunfts-Szenario über die Intregation von Medien in Weiterbildungseinrichtungen entwickelt. Darin werden Schwächen und Stärken im Ist-Zustand formuliert. Aber die positiven Aspekte überwiegen und die Autoren machen (nicht nur den Volkshochschulen) Hoffnung und vor allem Mut, daß die Anstrengung lohnt, sich konzeptionell, methodisch-didaktisch und programmplanerisch mit Multimedia und Internet auseinanderzusetzen. Multimedia kann die (Weiter)-Bildungseinrichtungen positiv verändern. Ein Lob an alle, die an dieser
vorzüglichen Publikation mitgewirkt haben.
Hier gehts zu den Rezensionen der Bände 1 und 2 im Computer-Magazin Nr. 14 |