Jugendliche machen
mit bei Web 2.0
Erste Ergebnisse
der JIM-Studie 2007 veröffentlicht
Ein Viertel der jugendlichen
Internetnutzer beteiligt
sich aktiv am Web
2.0 und produziert mindestens mehrmals pro Woche eigene Inhalte, sei es
durch das Einstellen von Bildern, Videos, Musikdateien oder das Verfassen
von Blogs oder Newsgroupbeiträgen. Fast jeder dritte Junge und jedes
fünfte Mädchen
mit Interneterfahrung trägt so regelmäßig zum Web 2.0 bei.
Dies sind erste Ergebnisse
der repräsentativen JIM-Studie 2007 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes
Südwest zum Medienverhalten 12- bis 19-Jähriger in
Deutschland. Wie
die Untersuchung konkreter Web 2.0 Angebote weiter zeigt, werden diese
aber vor allem passiv genutzt. So haben beispielsweise 78 Prozent der Internetnutzer
schon einmal etwas
in der Web 2.0 - Enzyklopädie Wikipedia gesucht, aber nur vier Prozent
haben aktiv Einträge verfasst. Ähnliches gilt für die Videoplattform
„YouTube“, hier hat immerhin schon jeder zehnte jugendliche Internetnutzer
einmal ein Video
eingestellt, drei Fünftel nutzen diese Seite jedoch nur passiv und
schauen Videos an. Bei „Myspace“ haben sieben Prozent der Internetnutzer
zwischen 12 – bis 19 Jahren schon einmal Inhalte eingestellt.
Dass das Thema Web
2.0 bei den Jugendlichen angekommen ist, zeigen auch die Angaben zu den
Lieblingsseiten im Internet. Hier werden neben den Portalen der Provider
bzw. Suchmaschinen von den Jugendlichen vor allem Angebote aus dem Bereich
Web 2.0 genannt, die von den usern selbst kreierte Inhalte präsentieren.
Insgesamt sind Computer
und Internet bei den Jugendlichen weiter auf dem Vormarsch:
Mehr als zwei Drittel
haben inzwischen einen eigenen PC oder ein Laptop, 45 Prozent können
vom eigenen Zimmer aus online gehen. Die Bedeutung des Internets nimmt
weiter zu: Aktuell zählen 93 Prozent der Jugendlichen zu den Onlinern,
die zumindest selten das Internet nutzen. Die meisten sind dabei
intensive Nutzer:
83 Prozent gehen mehrmals pro Woche oder täglich ins Netz.
Dies sind erste Ergebnisse
der JIM-Studie 2007, die der Medienpädagogische Forschungsverbund
Südwest nunmehr
zum zehnten Mal jährlich erhebt. Die repräsentative Studienreihe
bildet das Medienverhalten der Jugendlichen zwischen 12- bis 19 Jahren
in Deutschland ab. Die Gesamtergebnisse werden Ende November 2007 vorgestellt.
Der Medienpädagogische
Forschungsverbund ist eine Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation
Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für
Medien und Kommunikation
Rheinland-Pfalz (LMK).
Die Durchführung
der Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR).
Bei Fragen steht Ihnen Thomas Rathgeb, Fon 0711/6 69 91-52 zur Verfügung.
Medienpädagogischer
Forschungsverbund Südwest (mpfs)
Ltg.: Albrecht Kutteroff
(LFK), Peter Behrens (LMK)
c/o Landesanstalt
für Kommunikation Rotebühlstraße 121, 70178 Stuttgart
Fon: 0711/6 69 91-52
· Fax: 0711/6 69 91-11
Weitere Informationen
des mpfs finden Sie auch im Internet unter http://www.mpfs.de/
Ansprechpartner:
Thomas Rathgeb E-Mail: t.rathgeb@lfk.de
zurück
zur Übersicht |