Computer-Magazin

 
Pressemitteilung von Global Learning
Studie der Fernuniversität Hagen zum Mobilen Lernen

Downloadmöglichkeit der Studie

Wissenschaftler der Fernuniversität Hagen haben eine interessante Studie zum Thema "Trends und Barrieren beim Mobile Learning" durchgeführt. Hierbei wurden Unternehmen aus dem deutschsprachigen Bildungssektor befragt.
Die große Mehrheit der Befragten (80 %) geht davon aus, dass es innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer beruflichen Nutzung von Mobile Learning kommen wird, im privaten Umfeld scheinen knapp 70 % der Befragten in dem selben Zeitraum eine Nutzung zu sehen. Die Etablierung des mobilen Lernens sowohl für berufliche als auch private Zwecke innerhalb eines Jahres sahen dagegen nur 3,6 % der Befragten.

Die Möglichkeiten der neuen Technik sind vielfältig, machen es für Bildungsdienstleister jedoch nicht einfach, ein zielgruppenspezifisches Lernangebot zu kreieren. Es ist deshalb ungemein wichtig, zu wissen, in welchen Bereichen mobiles Lernen eingesetzt werden sollte und welche Anforderungen und Wünsche damit einhergehen. Mehr als die Hälfte (54,7 %) der Befragten sehen die größten Chancen für Mobile Learning in der Erwachsenen- und Weiterbildung. Auch während des Studiums (44,7 %), der betrieblichen Ausbildung (42,9 %) und in der Schule (26,8 %) halten einige Befragte eine Nutzung des mobilen Lernens für sinnvoll bis sehr sinnvoll.

Das häufigste Einsatzfeld für mobiles Lernen sehen die Probanden während einer Fahrt mit Bus oder Bahn (77,4 %). Außerdem scheint sich nach Meinung der Befragten eine Wartezeit z.B. beim Arzt (64,2 %) und während der Arbeitszeit im Außendienst (61,9 %) für mobiles Lernen gut bis sehr gut zu eignen. Weniger Befragte sehen das Lernen mit mobilen Endgeräten während der Freizeit (51,1 %), der Arbeitspausen (20,8 %) und der Arbeitszeit im Innendienst (11,3 %) als sinnvoll bis sehr sinnvoll.

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