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Welcome-Projekt entwickelt europäische E-Learning-Zertifikate

Unter der Leitung des Berufsbildungszentrums (BBZ) Hellweg arbeiten neun Projektpartner aus sieben Ländern an E-Learning-Formaten für die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie, Mechatronik sowie Anwendung und Programmierung von CNC-Maschinen

Aufgabe der Partner ist es, in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen und Ungarn den Bedarf an solchen Lernformaten zu untersuchen und Möglichkeiten für ihre Umsetzung zu prüfen. 

Die Programme richten sich an kleine und mittelständische Unternehmen, Handwerksfirmen und Einzelpersonen. Sie sind als kostengünstige Weiterbildungsmassnahmen für Mitarbeiter im Umfeld wachsender technischer Anforderungen gedacht und sollen EU-weit vergleichbare Qualifizierungsstandards herbeiführen. "Die Nachfrage nach international anerkannten E-Learning-Angeboten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Spezielle Formate für das technische Gewerbe gibt es bisher jedoch noch nicht", erklärt Achim Hill vom BBZ die Initiative.

Für das EU-Förderprojekt hat das Generaldirektorat Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission vor wenigen Tagen rückwirkend zum 1. April 2005 Fördergelder in Höhe von 1,2 Millionen Euro freigegeben. Bis November 2005 sollen die Lernprogramme für einen ersten Pilotlauf mit insgesamt 1000 Testnutzern, u.a. je 40 in jedem der fünf Zielländer, aufgeschaltet werden. Unternehmen, die Interesse haben, an dem Pilotlauf teilzunehmen, können sich beim Berufsbildungszentrum Hellweg bewerben. Für das gesamte Projekt ist eine Laufzeit von 18 Monaten vorgesehen. Bei erfolgreichem Projektverlauf können die neuen EU-Zertifikate bereits zum Herbst 2006 auf den Markt kommen. (Quelle: http://www.haufe.de)

Referenz: Newsletter E-Learning St. Gallen

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