| Computer-Magazin |
| Modellversuch
L@N-ORG
Netzbasiertes Selbstlernen in realen Geschäftsprozessen Durchführungsträger: Elektro-Innung Stuttgart Durchführende Stelle:
Fachliche Betreuung:
Wissenschaftliche Begleitung:
Web-Site: http://www2.etz-stuttgart.de/lanorg/index.htm Ausgangspunkt:
Der Computer ist heute schon das wichtigste Hilfsmittel zur Organisation und Abwicklung von Geschäftsprozessen von der Auftragsakquise bis zur Abrechung. Er wird darüber hinaus immer mehr genutzt, um aktuelle Informationen über Produkte und Technologien aus dem Internet abzurufen. Der immer schnellere technische Wandel, neue gesetzliche Vorgaben und steigender Wettbewerbsdruck werden es zukünftig für Handwerksbetriebe unverzichtbar machen, alle Möglichkeiten der Informationstechnik für sich auszuschöpfen. Berufliche Bildung hat die Aufgabe, den Nachwuchs auf diese Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Deshalb hat das etz Stuttgart den Computer bereits seit einigen Jahren in die fachpraktische Ausbildung für die Lehrlinge integriert. An virtuellen Kundenaufträgen lernen die zukünftigen Handwerker, wie man sich z.B. Informationen über neue Produkte und Technologien aus dem Internet beschafft und sie für die praktische Arbeit nutzt. In der überbetrieblichen Ausbildung wird so das praktische Lernen in einem Handwerksberuf durch den Computer wirksam unterstützt. Dieses Lernen am virtuellen Kundenauftrag ist vom etz in einem Modellversuch des Bundesinstituts für Berufsbildung entwickelt worden. Aufbauend auf die positiven
Erfahrungen des Lernens an virtuellen Kundenaufträgen will der neue
Modellversuch L@N-ORG durch sogenannte Lernsupports das Prinzip des kundenauftragsorientierten
Lernens auf das Lernen im Betrieb übertragen. Gelernt wird dort nicht
mehr an virtuellen Kundenaufträgen, sondern am Kundenauftrag in der
realen betrieblichen Praxis.
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