Computer-Magazin

 
"Kolumbus geht ins Netz" - ab sofort sind Anmeldungen zum E-Mail-Spiel möglich

Von April 2000 bis Februar 2001 fand im Rahmen der Aktivitäten des heidelberger institut beruf und arbeit (hiba gmbh) das Projekt “Kolumbus geht ins Netz” statt. 

In 18 Bildungseinrichtungen zwischen Flensburg, Dresden und Nürnberg beteiligten sich 28 Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen und ausbildungsbegleitende Hilfen mit insgesamt 110 Auszubildenden an diesem E-Mail-Spiel.

Unter der Adresse 

www.hiba-seminare.de/kolumbus

gibt es ab sofort Informationen und besteht die Möglichkeit, sich online anzumelden und Kolumbus selbst einmal zu spielen. 

Zielgruppen:
Zielgruppen sind sowohl Jugendliche, die sich auf eine Ausbildung vorbereiten: Berufsvorbereitungsjahr, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Arbeitsverwaltung, Jugendliche in Jugendzentren, Internet-Cafés, Jugendwerkstätten oder in einem Jugendhilfebetrieb, als auch Auszubildende aus den Bereichen der außerbetrieblichen und betrieblichen Integrationsförderung (BüE, abH).

Spielleiter/innen
Das Projekt wird von Spielleiter/innen vor Ort begleitet. Als Spielleiter/innen können alle Personen fungieren, die in der Förderung dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen engagiert sind. 

Alle für das Spiel notwendigen Informationen sind auf dieser Web-Site zugänglich.  Bei der hiba gmbh ist eine Kolumbus-Koordinationstelle eingerichtet, die per E-Mail erreichbar ist.

Inhalt:
Kernpunkt von „Kolumbus“ ist, dass die Spielerinnen und Spieler herausfinden sollen, in welchen Städten die anderen Spielgruppen beheimatet sind und welche Berufe die Mitspieler/innen lernen bzw. später erlernen wollen. Einzige Anhaltspunkte sind E-Mails, die über geschlossene Mailinglisten verbreitet werden, in denen die Gruppen verschlüsselte Informationen (z.B.: „Der Kreis, in dem unsere Stadt liegt, grenzt an eine Stadt, in der man doch tatsächlich durch die Luft schweben kann“) zur Verfügung stellen. Mit Hilfe des Internet (z.B. Suchmaschinen) und anderer Hilfsmittel (z.B. Lexika, Autoatlas ...) sollen die Orte und Berufe entschlüsselt werden.

Hintergrund
„Kolumbus“ ist vor dem Hintergrund entstanden, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der beruflichen Integrationsförderung in spielerischer Form Wege zum Erwerb von Medienkompetenz zu erschließen. Es geht aber auch um die Förderung der Kommunikationsfähigkeit, der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit (E-Mail-Texte formulieren) sowie des Sozialverhaltens. Die Lernziele sowie die pädagogisch-didaktischen Überlegungen werden an anderer Stelle noch ausführlich beschrieben. 

Der Spiel-Idee liegt ein E-Mail-Projekt des Goethe-Instituts aus dem Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ zugrunde. Dieses Spiel ist auf die Anforderungen der beruflichen Integrationsförderung ‚umgeschrieben’ worden. 

Begleitend zur Web-Site und als Dokumentation des Modellvorhabens wird hiba in wenigen Wochen eine CD-ROM veröffentlichen.

Wolfgang Schmitt-Kölzer + Peter Esser-Krapp
 

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