Computer-Magazin

 
Cedefop bietet umfangreiche Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten zur europäischen Dimension der Berufsbildung
 
Wir möchten auf die attraktiven Internet-Seiten des


hinweisen.

"Cedefop" ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der offiziellen französischen Bezeichnung des Zentrums, Centre Européen pour le veloppement de la Formation Professionnelle (Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung).

Cedefop – Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung

Europe 123, 
GR-57001 Thessaloniki
Postadresse:
PO Box 22427 - Thessaloniki,
GR-55102 Thessaloniki
Tel. (30-31) 49 01 11
Fax (30-31) 49 01 02
E-mail: info@cedefop.eu.int
Homepage: www.cedefop.eu.int
Interaktive Website: www.trainingvillage.gr"
 

Aus der Palette der vielfältigen Dienstleistungen des Cedefop möchten wir auf die folgenden hinweisen:

"Eine interaktive Website, an der Sie aktiv teilhaben können, z.B. durch Übermittlung von Nachrichten, Teilnahme an virtuellen Konferenzen, Austausch von Informationen, Eintragung in eine Mailingliste, sofern Sie in irgendeinem Teilbereich der Berufsbildung tätig sind – das elektronische Berufsbildungsdorf."

Im Rahmen dieser Website widmet sich ein Bereich dem Thema "eLearning":

http://www.trainingvillage.gr/etv/elearning

"In der Europäischen Zeitschrift „Berufsbildung" werden Forschungsbeiträge zur Berufsbildung in englischer, französischer, deutscher und spanischer Sprache veröffentlicht; darüber hinaus wird die Zeitschrift jetzt auf Kooperationsbasis auch in portugiesischer Sprache herausgegeben."

Die einzelnen Ausgaben dieser Zeitschrift, die dreimal im Jahr erscheint, stehen zum download im PDF-Format bereit.

"Informationen über aktuelle Entwicklungen in allen Mitgliedstaaten im Newsletter Cedefop Info, der in englischer, französischer und deutscher Sprache erscheint."

Diese Zeitschrift steht ebenfalls vollständig zum download bereit. Abschliessend eine Leseprobe aus dem CEDEFOP-INFO, Ausgabe 3/2000
                
"Belgien

Arbeitsplätze dank Computerkenntnissen für Jugendliche mit geringer Schulbildung 

Die Industrie- und Handelskammer Antwerpen unterstützt ein Programm zur Umschulung von Jugendlichen mit geringer Schulbildung zu Netzwerkoperatoren. Unternehmensleiter treibt heute vor allem die Sorge um, kompetentes und hochmotiviertes Personal mit weitergehenden
spezifischen Kenntnissen zu finden. Im Bereich der Informations- und
Kommunikationstechnologien und der Netzwerkverwaltung ist die Lage besonders alarmierend.
Eine kürzlich vorgestellte Studie zeigt, dass die Zahl der Netzwerkexperten, die ihre Ausbildung in traditionellen Bildungswegen abgeschlossen haben, jedes Jahr um 17% ansteigt. Dennoch ist eine Zunahme um mindestens 23% erforderlich, damit das Angebot die Nachfrage decken kann. 

Die Industrie- und Handelskammer Antwerpen hat auf diesen Notstand reagiert und einen Runden Tisch mit mehreren Beteiligten organisiert, die gemeinsam ein Programm zur Ausbildung von Netzwerkoperatoren oder Netzwerkassistenten aufgelegt haben. Nach Auffassung der
Industrie- und Handelskammer sind in der Region Antwerpen alle Voraussetzungen vorhanden, um die Nachfrage nach kompetentem Personal in diesem Bereich zu decken. Die IHK stützt ihre Auffassung auf Statistiken, die vor kurzem vom VDAB veröffentlicht wurden. Laut diesen Statistiken gibt es eine Arbeitskräftereserve von ungefähr 6 200 Arbeit suchenden Jugendlichen. 

Das Ausbildungsprogramm für Netzwerkoperatoren richtet sich an Jugendliche, die zwar nur über eine geringe Schulbildung verfügen, aber sehr motiviert sind und denen durch dieses Programm neue Chancen auf einen Arbeitsplatz geboten werden. Die Multimedia-Ausbildung wurde von
Cisco Systems entwickelt und erstreckt sich über 280 Stunden. Ein Großteil der Ausbildung ist praktischen Übungen und dem Sammeln von Berufserfahrung in den Unternehmen gewidmet, die an dem Programm teilnehmen. Die Auszubildenden lernen, wie ein Netzwerk eingerichtet,
aufgebaut und betrieben wird. 

Auch das Zentrum „Lernen durch Arbeit" unterstützt die Initiative der IHK und bietet ein Ausbildungssystem an, in dem Jugendliche angeworben, begleitet und zum Abschluss einer qualifizierten technischen Ausbildung geführt werden. Über diesen Ausbildungsweg finden jedes Jahr über 400 Jugendliche einen Arbeitsplatz in der Industrie oder der Dienstleistungsbranche.
Mehrere in der Region ansässige Unternehmen, wie Agfa-Gevaert, Real Software, Azlan, Versatel, Euro Sprinters und Iris Soft Solutions unterstützen dieses Pilotprojekt. Diese Unternehmen eröffnen den Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln,
sondern bieten ihnen darüber hinaus auch eine qualifizierte Ausbildung, die ihnen langfristige Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt gewährleisten soll. 

Die Industrie- und Handelskammer Antwerpen leitet das Pilotprojekt. Die Ausbildung zu Netzwerkoperatoren bzw. -assistenten ist vom Bildungsministerium der flämischen Gemeinschaft anerkannt. Zunächst werden die Jugendlichen mit geringer Schulbildung auf ihre Kenntnisse hin
geprüft. Im September beginnen dann 20 ausgewählte Kandidaten ihre Vorausbildung. Nach Meinung der Industrie- und Handelskammer unterscheidet sich dieses Projekt durch die Unterrichtsmethode und Finanzierung, die direkte Kommunikation und die Zusammenarbeit klar
von den traditionellen Ausbildungsprogrammen. 

Quelle: VDAB Media-en Bibliotheekbeheer / Icodoc 
Weitere Informationen unter: www.vdab.be

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