Computer-Magazin

 
Pressemitteilungen
DGB startet über 100 Aktionen für Berufsanfänger: Internet-Quiz und
Frühstück für Auszubildende an Berufsschulen

Berlin (ots) - Mit über hundert Veranstaltungen vor Berufsschulen präsentiert sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) von Ende August bis Mitte November den neuen Auszubildenden in ganz Deutschland. Die Aktionen im Rahmen der Image-Kampagne des DGB "Wer, wenn nicht wir?" laufen unter dem Motto "Café beim DGB". DGB-Vorsitzender Dieter Schulte betonte, dass die Gewerkschaften ihr Know-How zu allen Fragen der Arbeitswelt den jungen Auszubildenden kostenlos als Service zur Verfügung stellen. "Gleich zu Beginn ihrer Ausbildung wollen wir den Jugendlichen wichtige Tipps für den Berufsstart anbieten", sagte er am Mittwoch in Berlin. 
                    
Die jungen Menschen werden zum Berufsstart mit jeder Menge Information begrüßt. Dazu erhalten die Neu-Azubis eine CD mit wichtigen Tipps zum Berufsstart und einem Online-Quiz "Wer kennt sich aus? 200Q: Wer, wenn nicht du!". Fragen zur Ausbildung werden auch durch eine Telefon-Hotline unter der Nummer 0180 - 234 0000 während der Aktion beantwortet. 

Bei dem Quiz "200Q" stellen drei virtuelle Gewerkschafter im Internet unter
www.dgb2000.de zehn Fragen rund um die Arbeitswelt. Die Preise dafür sind nicht ohne: Ein internetfähiger Computer und Laptop, ein Palm-Organizer, City Biker und Handys sollen den Reiz zum Mitspielen erhöhen. Das Quiz läuft bis zum 03.November 2000. 

Deutscher Gewerkschaftsbund Bundespressestelle Im Internet, 04. September
http://recherche.newsaktuell.de 
                    

Berufswahltraining online - Erfolgreich bewerben im Internet 

"Erfolgreich bewerben im Internet" heißt das erste interaktive Planspiel, das der Deutsche Gewerkschaftsbund im Rahmen seines Internet-Projektes "Workshop Zukunft" im Juli durchgeführt hat. Ab 1. September können Schülerinnen und Schüler an acht allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen erneut lernen, wie sie das Internet für Berufswahl und Stellensuche nutzen können. Sie sind drin. Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse an der Karl-Dehm-Schule im bayerischen Schwabach nutzen das Internet für ihre Ausbildungsplatzsuche wie die Profis. Online-Stellenmärkte durchsuchen, E-Mails mit Bewerbungsunterlagen
verschicken – das gehört wie selbstverständlich dazu. "Die haben erkannt, dass immer mehr Stellen nur noch im Internet angeboten werden und dass viele Personalchefs eine Online-Bewerbung geradezu erwarten", stellt Klassenlehrerin Gabriele Hufnagel fest. "Und weil die Arbeit mit dem Internet schlicht auch Spaî macht, sind alle doppelt motiviert." Eigentlich unterrichtet Gabriele Hufnagel Deutsch und Arbeitslehre und war bisher nicht gerade das, was man einen Internet-Freak nennt. Aber eines war ihr klar:
Am Netz der Netze geht kein Weg vorbei, wenn man junge Menschen auf die
Arbeitswelt vorbereiten will. Also nahm sie mit ihrer Klasse kurzentschlossen am interaktiven Planspiel "Erfolgreich bewerben im Internet" teil, einer Aktion, des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Rahmen seines Internet-Projektes "Workshop Zukunft". Das Bundesbildungsministerium fördert das Projekt mit Mitteln aus dem Programm "Schule – Wirtschaft/Arbeitswelt". Vier Schulen aus Bayern und Nordrhein-Westfalen nahmen am ersten Durchlauf des Planspiels teil. Ihr Auftrag: In der ersten Spielphase ein virtuelles Unternehmen gründen und eine Stellenanzeige ins
Internet stellen. In der zweiten Phase bewarben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine der Anzeigen im Online-Stellenmarkt des Planspiels. Schlieîlich prüften sie die eingehenden Bewerbungen und trafen eine Auswahl. So erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Simulation jeden Schritt eines Bewerbungsverfahrens aus der Perspektive des Unternehmens und aus derjenigen des Bewerbers. Ganz nebenbei
lernten die Spielgruppen die technischen Möglichkeiten des Internets kennen und gezielt einsetzen. Bewerben im Internet – keine leichte Aufgabe, aber sie wurde von den teilnehmenden Klassen mit Phantasie, Witz und Können gemeistert. So schimmerten hinter Stellengesuchen für "Leveldesigner/-in",
"IT-Systemelektroniker/-in" oder "Grafik-Designer/-in" wohl die eigenen Traumberufe durch. Klar, dass solche Anzeigen auch sorgfältig gestaltet wurden. Die meisten Gruppen widerstanden aber der Versuchung, vermeintliche Traumjobs auszuschreiben. Statt dessen wurde mehrheitlich nach Kaufleuten, Kraftfahrern, Hotelfachkräften oder Zahnarzthelferinnen gesucht. Der Pragmatismus regierte und zeigt, dass die Jugendlichen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt trotz aufstrebender Internet-Ökonomie nicht blauäugig sehen. "Es ist unerlässlich", fährt Gabriele Hufnagel fort, "dass die jungen Leute im Umgang mit den neuen Medien fit gemacht werden.
Die Unternehmen erwarten das heute. Aber eine Garantie, den Wunschberuf lernen zu können, ist das leider nicht, denn noch immer fehlen ausreichend viele Ausbildungsplätze." Der DGB sieht sein Projekt "Workshop Zukunft" deshalb auch nur als eine Initiative, die durch Maînahmen zur Verbesserung der Ausbildungsplatzsituation ergänzt werden muss. Das Projekt "Workshop Zukunft" ist zunächst für zweieinhalb Jahre geplant. In dieser Zeit wird es insgesamt zehn Planspiele zu Themen rund um Beruf, Arbeitswelt, Zukunft der Arbeit und Arbeitsrecht geben. Im Internet können aktuelle Informatio-
nen , Unterrichtsmaterialien und die Dokumentation abgeschlossener Planspiele abgerufen werden. Mehr Informationen zum Projekt gibt es in der Werkstatt . Schulen, die an einem der Planspiele teilnehmen wollen, können sich online anmelden. 

Quelle:
http://www.workshop-zukunft.de

zurück zur Übersicht