"Das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) gibt viel Geld für die Bildung aus," erklärte
Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, zur Erföffnung der
Tagung "eQualification - Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung" in Berlin.
Er bezog sich auf den Beschluss des Bildungsgipfels in Dresden, der für die
Bildung jene zehn Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ansteuern will,
den Alterssicherung und Gesundheit längst inne haben. Derzeit liegt die Quote
der Bildungsausgaben bei rund 8,6 Prozent.
Rund 18 Milliarden mehr will
die Bundesregierung in die Bereiche Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und
Forschung fließen lassen und damit den Zehn-Prozent-Anteil der Bildung am BIP
sichern. "Dieses Versprechen wird eingelöst," bekräftigte Storm in seiner
Auftaktrede.
Daneben erscheinen die 60 Millionen, mit denen das BMBF die
Entwicklung und Erprobung neuer Bildungsangebote mit digitalen Medien
unterstützen will, fast bescheiden. "Wir leisten mit unserer Unterstützung einen
wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der beruflichen Qualifizierung," sagt
Storm und betont, dass angesichts der demographischen Entwicklung und der
konjunkturellen Lage ein leistungsfähiges Bildungssystem für den
Wirtschaftsstandort Deutschland von signifikanter Bedeutung sei.
Nur
durch eine kontinuierliche und gezielte Weiterbildung von Beschäftigten und
Arbeitssuchenden könne die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Und Storm
betonte: "Erstausbildung und Weiterbildung spielen dabei eine gleichermaßen
wichtige Rolle."
Mit der Förderbekanntmachung "Weiterentwicklung und
Einsatz von Web 2.0 Technologien in der beruflichen Qualifizierung" vom 30.
Januar 2008 treibt das BMBF den Reformprozess im Bildungswesen weiter voran.
Durch diese Bekanntmachung seien zahlreiche neue Angebote und Dienstleistungen
angestoßen worden, erklärt das BMBF in seiner Pressemitteilung. Ergänzt werden
diese Angebote durch Maßnahmen für Zielgruppen mit spezifischem Förderbedarf. |