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Aktion: Medienkompetenz benachteiligter Kinder und Jugendlicher - Fachtagung am 27. März in Düsseldorf: Qualifizierung, Vernetzung, Nachhaltigkeit!

Medienkompetenz stellt eine zentrale Anforderung in allen Lebensbereichen – Arbeit, Familie, Bildung, Freizeit und Politik – dar. Häufig gestaltet sich jedoch gerade der zumeist extensive Medienkonsum in sozial benachteiligten Familien so, dass er die Folgen vorhandener benachteiligender Faktoren eher verstärkt als mildert. Daher müssen Kinder und Jugendliche befähigt werden, Medien nicht nur rezeptiv, sondern selbst bestimmt und zu ihrem Vorteil nutzen zu können. Gleichzeitig ist es erforderlich, die sozialpädagogischen Fachkräfte, die Zugang zu den Betroffenen haben, zur Vermittlung von Medienkompetenz zu befähigen.

Mit diesem Ziel hat die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) das Projekt „Förderung der Medienkompetenz sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher“ initiiert. Bei den vier Modellprojekten, die im Rahmen des Projektes in Nordrhein-Westfalen gefördert wurden, standen die nachhaltige Qualifizierung lokaler Akteure und ihre Vernetzung im Mittelpunkt. Sie wurden von der Stiftung Digitale Chancen begleitet und evaluiert.

Die zentralen Ergebnisse des Projektes und die hieraus abgeleiteten Schlussfolgerungen für die nachhaltige Initiierung solcher Qualifizierungsmaßnahmen und Netzwerke werden im Rahmen der 11. medienpädagogischen Fachtagung der LfM am 27. März 2007 in Düsseldorf vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Tagungs-Programm:
http://www.lfm-nrw.de/downloads/veranstaltungen/
11fachtagung-prog.pdf

Die Bedeutung von Medienarbeit mit sozial Benachteiligten soll aus der Perspektive der Wissenschaft, der Praktiker sowie der Kinder und Jugendlichen, die an den Modellprojekten beteiligt waren, erörtert werden.
In einem Podiumsgespräch mit Dr. Jürgen Brautmeier (LfM), Jutta Croll von der Stiftung Digitale Chancen, Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich aus dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW, Johannes Horn (Jugendamt Düsseldorf) und Prof. Dr. Horst Niesyto von der PH Ludwigsburg sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Möglichkeiten der Institutionalisierung intersozialer Netzwerkarbeit auseinander setzen. Anregungen aus der Veranstaltung will die LfM für ihre zukünftigen Fördermaßnahmen nutzbar machen.

Anmeldung sind per Fax bis Donnerstag, 22.03.2007 möglich. Da der Teilnehmerkreis begrenzt ist, werden die Anmeldungen in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt. Die Teilnahme an der Veranstaltung und der Imbiss sind kostenfrei

Quelle: Newsletter der Stiftung: Partner für Schulen NRW

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