Computer-Magazin

 
EU-Kommission stellt digitale E-Learning-Zeitung ins Netz

Die EU-Kommission hat Anfang Dezember 2006 eine digitale E-Learning-Zeitschrift herausgebracht.

Die „elearningpapers“ sollen das Internetportal http://www.elearningeuropa.info ergänzen. Dort berichtet die Kommission seit 2002 über die Multimediadiskussionen innerhalb der EU, interviewt ExpertInnen und zeigt gelungene Projektbeispiele auf. Die „elearningpapers“ sollen der E-Learning-Diskussion in Europa eine „neue Dimension“
hinzufügen und die Forschung anregen, heisst es im Editorial der ersten Ausgabe. Themen der neuen Onlinezeitung sollen die Bereiche „Schulen, Hochschulbildung, Lernen und Arbeit sowie Lernen und Gesellschaft“ sein.

Die Redaktion des zweimonatlichen Magazins legt Wert auf eine aktive LeserInnenschaft und verspricht auch Texte von LeserInnen abzudrucken. Ausserdem wird es Artikel, Interviews
und „Good-Practice“-Beispiele geben, die von den LeserInnen des Portals selbst übermittelt werden.

Die Kommission glaubt, auch das Sprachenproblem gelöst zu haben. Zu jedem Artikel wird es eine Kurzfassung in neunzehn europäischen Sprachen geben. Ausserdem werden
alle Artikel in ihrer Originalsprache im Volltext zur Verfügung gestellt.

In der ersten Ausgabe beschäftigt sich der walisische Wissenschaftler Ian Roffe unter anderem mit neuen E-Language-Tools für weniger verbreitete europäische Sprachen. Ausserdem plädiert der finnische Professor Tapio Varis für die Notwendigkeit einer gemeinsamen,

grenzübergreifenden virtuellen Bildung in Europa.
(Quelle: http://www.zwd.info)

Referenz: Newsletter E-Learning Prof. Andrea Back: http://www.learningcenter.unisg.ch

zurück zur Übersicht