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| Europäischer
Wirtschaftsführerschein
Aus EBDL wird EBCL Im Januar 2005 wurde die englische Markenbezeichnung von EBDL (European Business Driving Licence) in EBC*L (European Business Competence* Licence) geändert. Der Begriff "Führerschein" vermittelte in verschiedenen Sprachen im Zusammenhang mit betriebswirtschaftlicher Bildung keinen Kompetenzerwerb. Zudem war nur so ein internationaler Markenschutz zu erlangen. Im deutschsprachigen Raum wird die eingeführte Produktbezeichnung "Europäischer Wirtschaftsführerschein" weiterhin verwendet. Nach dem überwältigenden Erfolg beim Start des EBDL in Deutschland und Österreich im Jahre 2004 sowie den guten Aussichten in den neuen EU-Ländern hat das Kuratorium folgende Massnahmen beschlossen: Etablieren von professionellen
Strukturen
Ganz wesentlich haben sich
die Verantwortlichen mit der Marke bzw. dem Brand auseinandergesetzt mit
folgendem Resultat: Der Europäische Wirtschaftsführerschein «European
Business Driving License EBDL» heisst neu: European Business Competence*
Licence oder kurz EBC*L.
Zur nachhaltigen Verbreitung betriebswirtschaftlichen Kernwissens in Wirtschaft und Verwaltung hat sich 2002 aus Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft eine Projektinitiative gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen Europäischen Wirtschaftsführerschein auf breiter Basis zu etablieren. Es geht dabei um ein durch Theorie und Praxis evaluiertes Zertifizierungssystem, das sicherstellt, dass die Absolventen über ein für die Tätigkeit in Wirtschaft und Verwaltung mindestens erforderliches betriebswirtschaftliches Kernwissen verfügen. Kernstück dieses Verfahrens ist ein effektives Prüfungssystem, das die internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherstellt sowie eine standardisierte und dynamische Prüfliste betriebswirtschaftlichen Kernwissens. Zielgruppen: Nicht-Betriebswirtschafter,
die sich das Wissen über die Betriebswirtschaft von Grund auf aneignen
wollen.
Zertifikat Um das Zertifikat zu erwerben, ist eine schriftliche Prüfung in einem akkreditierten Wirtschafts-Prüfungszenter (WPZ) abzulegen. Inhaltliche Grundlage dafür ist ein Lernzielkatalog, der auf absolute Praxisrelevanz ausgerichtet ist. Der Lernzielkatalog resultiert aus der Befragung hunderter Führungs- und Schlüsselkräfte aus Wirtschaft und Verwaltung. Wissenschaftlich begleitet wird die Entwicklung durch ein an der FernUniversität Hagen laufendes Projekt mit dem Titel «Standardisierte Zertifizierung betriebswirtschaftlichen Kernwissens». Lernzielkatalog Der Lernzielkatalog beinhaltet jene wirtschaftlichen Begriffe, mit denen heutzutage fast jeder im Beruf und in den Medien konfrontiert ist. Der Lernzielkatalog umfasst rund 120 Lernziele und zwar aus folgenden Bereichen: Bilanzierung
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