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Lernsoftware-Test 


Programme mit allgemeinbildender Zielsetzung 


Bewerbung um eine Ausbildungsstelle - einfaches Handling und alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bewerbung um eine betriebliche Ausbildungsstelle mit vielen Übungen 
CD-ROM - Version 1.0/1998, DM 20,- Schutzgebühr inkl. Versandkosten. Herausgeber: Bundesanstalt für Arbeit, Produktion: DKF Multimedia GmbH, Mainzer Str. 35, 65239 Hochheim am Main. 
Systemvoraussetzungen: Multimedia-PC mit Prozessor 486-100 oder höher, Pentium 133 empfohlen, 16 MB Hauptspeicher, Windows 3.11 (Windows 95 empfohlen), 4-fach-speed CD-ROM, SVGA-Grafikkarte, die 640 x480 Pixel bei 64K Farben (Highcolor/16bit) darstellen kann. Soundkarte (optional). Ohne Soundkarte sind Klang-Effekte der Anwendung nicht zu hören. Videos der Anwendung werden ohne Sound mit Untertiteln angezeigt.  
Nach Starten des Programms kommen wir zunächst auf eine Einstiegsseite, auf der es möglich ist, zwischen weiblicher und männlicher Berufsbezeichnung zu wählen. Danach gehts ins Hauptmenü. Die wichtigsten Programmfunktionen wie Hauptmenü, Notizen, Hilfe, Drucken, Vorwärts und Rückwärts bleiben in einer grafisch ansprechend gestalteten Leiste am rechten Rand des Desktop eingeblendet. 
Aus dem Hauptmenü heraus sind folgende Kapitel zu erreichen: 
-Bewerben - aber wie? - Die Bewerbungstrategien (Hier erfahren die Lernenden, wie sie bei einer Bewerbung um eine Ausbildungsstelle vorgehen sollen. Es geht um das strategische wie - wann - wo, um Erfolg zu haben) 
-Bewerben - Womit? - Die Bewerbungsunterlagen  
(Die Bewerbungsunterlagen sind die Visitenkarte. Sorgfältige Auswahl und Gestaltung erhöhen die Chancen. Das Computer-Programm macht es möglich, ein eigenes Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf zu verfassen. Der Programmassistent hilft - wenn gewünscht.) 
-Nur keine Panik - Der Einstellungstest (Hier können die Programm-Nutzer/innen verschiedene Tests - Wissenstests, psychologische Fähigkeitstests, Konzentrations- und Belastungstests oder Persönlichkeitstests - kennenlernen und erhalten Tips zur Vorbereitung und können sich mit Übungsaufgaben und Videosimulation selbst testen. 
-Das Vorstellungsgespräch (Dieses Kapitel bereitet gezielt auf das Vorstellungsgespräch vor. Hier ist es möglich, das richtige Verhalten und eine geschickte Gesprächsführung mit Videoaufnahmen und Trainingssequenzen einzuüben). 
-Geschafft - Der Ausbildungsvertrag (Der Ausbildungsvertrag soll gezielt unter die Lupe genommen werden - Wer schließt den Vertrag? Was regelt der Vertrag? Was sind die Recht und Pflichten? Wie läuft die Ausbildung ab? 
-Vom Anschreiben bis zur Zusage: Der Planungszettel (Alles Wichtige zum Thema Bewerbung in komprimierter Form. Mit Hilfe der ausdruckbaren Checkliste können sich die Lernenden ein guter Überblick verschaffen). 

Das Programm behandelt die Themen Bewerbungstraining und Ausbildungsstellensuche sehr umfassend. Sowohl die Inhalte als auch die Präsentation haben uns sehr gut gefallen. Die Umsetzung des Themas ist zielgruppenadäquat gelöst. Das Programmdesign ist jugendgemäß und gefällt auch unter ästhetischen Gesichtspunkten. Es wird ansprechendes Bildmaterial verwendet. Die Darstellung der Inhalte gelingt bei einem ausgewogenen Verhältnis von grafischen und textlichen Elementen (keine Textlastigkeit). Animationen bringen Abwechslung. Das Programm bietet die Möglichkeit, den Bearbeitungsstand zu speichern. Besonders haben uns die eingesetzten Videos gefallen. Sie laufen nicht nur ab, sondern sie sind interaktiv. Die Jugendlichen können einen direkten Nutzen daraus ziehen, indem sie z.B. Körperhaltungen oder Dialoge und Anworten bewerten sollen und aufgefordert werden, gemachte Fehler zu erkennen und zu benennen. Die Videos sind von der methodisch-didaktischen Umsetzung gut gelungen. (wsk) 
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Jörg Schäfer: Deutsche Geschichte von 1949 bis zur Gegenwart 
Ein  Hypertext-CD-Lernprogramm - Die CD entstand unter redaktioneller Mitarbeit der Bundeszentrale für politische Bildung und kann dort kostenlos bezogen werden. Weitere Bezugsmöglichkeit: Günter Olzog Verlag, Postfach 1752, 86877 Landsberg. Fax: 08191/125-159 eMail: s.mock@Olzog.de  
Systemvoraussetzungen: 80486 Prozessor; empfohlen Pentium, 8 MB RAM, empfohlen 16 MB, Windows 3.11, Windows 95 / Windows NT (ab Version 3.51), CD-ROM Laufwerk, VGA Graphikkarte (empfohlen: 32.000 Farben), Festplatte mit mindestens 10 MB freiem Speicher, 
Soundkarte. Installation und Start der CD-ROM - Die Installation über die Setup-Dateien der CD verlief problemlos. Man startet das Programm durch Klick auf das Symbol ,,Olzog Geschichte", die CD-ROM muß sich dabei im Laufwerk befinden. Es erscheint ein Eröffnungsbildschirm, der kurz in die unterschiedlichen Programmfunktionen einführt: Programmaufbau: 
1) „Autorun": Von dieser Ebene aus kann man mit dem Button „Start" einen Bildschirmfilm ablaufen lassen, der von 1949 bis in die Gegenwart führt. Man kann auch einzelne Kapitel des Films auswählen, indem man die am oberen Bildschirmrand befindlichen Pfeiltasten nach vorn bzw. zurück bewegt. Durch Anklicken des Buttons „Sprechertext" erscheint dieser Text am rechten Bildschirmrand als Lesetext. Farblich hinterlegte Wörter (Hyperlinks) führen durch Mausklick in weitere Bildschirmfenster, die Hintergrundinformationen bieten. Man kann jederzeit in die anderen Module des Programms wechseln und danach den Film an der Stelle fortsetzen, wo man ihn verlassen hatte. 
2) Der Button "Chronik" öffnet das Fenster zu einer „chronologisch-thematischen Zeitreise in 45 Kapiteln". Oberhalb und unterhalb eines „Zeitbalkens" sind die Schwerpunktthemen in chronologischer Abfolge angeordnet.  
Durch Klick auf ein Symbol öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem das angewählte Thema dargestellt ist. Die Texte werden durch Fotos, Ton- oder Filmsequenzen veranschaulicht. Weitere Informationen gibt es jeweils durch Klick auf Hyperlinks.  
3) Der Button "Datenbank" führt in eine Datenbanksuchmaske, die gezielte Recherchen erlaubt und eine „Trefferliste" anzeigt, die durch unterschiedliche Bedingungen eingegrenzt werden kann. Durch Doppelklick auf den angezeigten Begriff in der Trefferliste erhält man das gewünschte Dokument.  
Der Button "Quellennachweis" zeigt eine Liste der Film- und Tonsequenzen und des verwendeten Bildmaterials. Auch hier können Film- und Tonsequenzen durch direktes Anklicken abgespielt werden. 
Weiterhin hat man die Möglichkeit, zu jedem beliebigen Dokument in der Datenbank ein Lesezeichen zu vergeben. Diese Zeichen erscheinen in einer Liste, von der man durch einen Doppelklick das entsprechende Dokument anspringen kann.  
Die aktuelle Seite kann jeweils ausgedruckt werden. Außerdem kann mit dem Button "Export"  das entsprechende Dokument auf die Festplatte verlagert werden und man kann Textteile über die Zwischenablage kopieren und in Dokumente einfügen. Einbindung in Unterrichtsformen: 
Das Programm bietet in Kombination mit Arbeitsblättern, die allerdings selbst zu erstellen wären, eine sehr gute Möglichkeit, kleine Lerner-Gruppen am Computer sich sozialkundliche und geschichtliche Themen erarbeiten zu lassen. Einer Einführung über die Abspielmöglichkeiten des Film- und Tonmaterials sollte dann schrittweise eine Erarbeitung der Themen folgen, wobei der Lehrer anfangs etwa die Arbeit mit den Such- und Lesezeichenfunktionen demonstrieren sollte. Von Anfang an sollte der Drucker mit einbezogen werden; je nach Computer-Kenntnissen in der Gruppe ist es auch möglich, die Text-Export-Funktion in hohem Maße zur Beantwortung der Fragen einzubinden. In einem weiteren Schritt sollten die Schüler dann an weiteren Themen ihre eigenen Arbeitsblätter erstellen und beantworten. (rs) 
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Explorer Physik, Das Computerlabor zum Lernen und Experimentieren 
Herausgeber: Cornelsen Software GmbH & Co, Postfach 330109, 14171 Berlin. Preise pro Modul: Einzellizenz 198.-DM, Zehnerlizenz 698.- DM, Demodiskette kostenlos. Systemvoraussetzung: Windows-PC 386 oder höher, Windows 3.1, 4 MB Arbeitsspeicher, Festplatte, Maus, Grafikkarte. 

Das Programm besteht aus drei Modulen: 
Mechanik 1 mit den Themen gleichförmige oder gleichmäßig beschleunigte Bewegung, reibungsfreie Bewegung oder Bewegung mit geschwindigkeitsabhängiger Reibung, elastischer und unelastischer Stoß, Kreisbewegung.  
Mechanik 2 mit den Themen Geschwindigkeit und Beschleunigung, Prinzip der ungestören Überlagerung, Kraft und Impuls, Zentrale Stöße.  
Gravitation, Kreisbahnen im Gravitationsfeld, Zweites Keplersches Gesetz, Planetenmassen.  
Das Programm ist vom Herausgeber empfohlen für Klasse 9 bis 13. 
Mit dem Explorer Physik können in simulierten Experimenten physikalische Sachverhalte detailliert untersucht werden. Durch Aimationen, Diagramme und vielfältige Messmöglichkeiten werden auch komplexe dynamische Vorgänge anschaulich und verstehbar. 
Uns lag die Demoversion vor, in der Teile aus Modul Mechanik 1 gezeigt werden. 
Zum Test: Der Bildschirm enthält zwei Fenster. Im Arbeitsfenster die Eingabefelder und Schaltflächen zur Steuerung der Simulation und Felder zur Anzeige der Ergebnisse. Weiterhin stehen eine Tabellenkalkulation für weiterführende Analysen und Werkzeuge für die Gestaltung des Arbeitsfensters zur Verfügung. Die eigentliche Simulation findet im Simulationsfenster statt. Es zeigt die interaktive Animation und Simulation und enthält Werkzeuge zum Ändern und Analysieren der Elemente im Fenster. Dem Modul Mechanik 1 liegt ein mathematisches Modell zur Beschreibung der Bewegung eines Körpers unter dem Einfluß von verschiedenen Kräften zugrunde.  
Was muß man tun, um ein Objekt so weit wie möglich zu werfen?  
Am Beispiel eines Speerwerfers wird nun untersucht, wie er seine Wurfleistung verbessern kann. Im Arbeitsfenster stehen zwei Schieberegister zur Verfügung, mit denen man die Kraft, ausgedrückt durch Geschwindigkeit des Speers und die Richtung ändern kann. Die Weite des Wurfes wird mit dem Werkzeug Lineal gemessen, in unserem Fall 42 Meter. Erhöht man die Geschwindigkeit auf 30 m/s, fliegt der Speer schon 89 Meter weit. Durch Verändern des Wurfwinkels kann der Anwender nun ausprobieren, wie der Speer am weitesten fliegt. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, daß der Speer am weitesten fliegt, wenn mit der größten Kraft unter einem Winkel von 45 Grad geworfen wird. Mit dem Werkzeug „Position" kann der Testkörper auf eine beliebige Stelle im Simulationsfenster gesetzt werden Nach dem Test unter idealen Bedingungen erfolgt die Simulation jetzt unter Einfluß des Luftwiderstandes. Hierbei kann mit dem Werkzeug Reibungsfaktor über ein Schieberegister die Reibungsgröße verändert werden. Ebenso kann die Gravitation verändert werden und damit Verhältnisse wie z.B. auf dem Mond oder im All simuliert werden.  

Fazit: Zur Behandlung physikalischer Problemstellungen gut geeignet für den Physikuntericht an Regelschulen. In abH unter Umständen in technischen Berufen mit Physik als prüfungsrelevantem Fach. (rr) 
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The Rosetta Stone Language Library 
Fairfield Language Technologie 
Herausgeber und Vertrieb: SPEAK! Software GmbH, Eulenbergstr. 8, D-51065 Köln, Fon: 0221/962 557 20, Fax: 0221/962 557 10. 
Preise: Demo-CD mit ausgewählten Kapiteln in allen verfügbaren Sprachen und vollständigem Benutzerhandbuch 19,90 DM; Explorer mit den ersten 22 von insgesamt 92 Kapiteln der Stufe I. 69.- DM; Powerpac, die ersten 22 der insgesamt 92 Kapitel der Stufe I in sieben Sprachen 119.- DM; Professionel I für Anfänger und Professionel II für Fortgeschrittene, 92 bzw. 118 Kapitel in einer Sprache, Benutzerhandbuch, Sprachbuch mit komplettem Curriculumtext. Je 598.- DM. 
Systemvoraussetzungen: Windows 3.1 oder 95, 486DX Prozessor, Festplatte mit mind. 4 MB freiem Speicherplatz, 8 MB Hauptspeicher, 2-fach CD-ROM-Laufwerk, VGA-Bildschirm und Grafikkarte (Auflösung 640x480 bei 256 Farben), Soundkarte. Für die Sprachaufzeichnungsfunktionen ein Mikrophon. Das Programm ist ebenfalls für MAC OS ausgewiesen.  
Die Programme sind erhältlich in allen gängigen Sprachen, neben allen westeuropäischen unter anderem auch Russisch, Polnisch, Hebräisch, Koreanisch, Chinesisch, Japanisch, Arabisch.  
Die Firma SPEAK! hat uns für den Test die Professional Versionen Deutsch I und II zur Verfügung gestellt. 
Die Sprachbiblothek Rosetta Stone basiert auf dem Grundgedanken, daß der schnellste und effektivste Weg, eine neue Sprache zu lernen, der natürliche Weg ist, genauso wie man seine Muttersprache erlernt. Der Schwerpunkt des Spracherwerbs liegt auf dem mündlichen Verstehen als erstem Schritt zu einem komplexen Verständnis. Kleinkinder erlernen ihre Muttersprache, indem sie vereinfachte Sätze in einem ganz bestimmten Bezug hören. Dieser Kontext beinhaltet visuelle Hinweise, mit denen das Gehörte dann zu verständlichen Informationen wird. Gleichzeitig funktioniert der gehörte Kontext als Verstärkung und Bestätigung. Nach diesem Prinzip arbeitet auch das Programm. Mehr als 1000 Photos und Abbildungen werden in einem klar verständlichen und eindeutigen Kontext verwendet. Das Programm verlangt bei jedem Lernschritt eine unmittelbare Reaktion des Lernenden und gibt eine sofortige Rückmeldung, die das Verständnis des gehörten Textes bestätigt und zugleich verstärkt (aus den Beschreibungen zum Programm). 

Zum Test: Nach einfacher Installation mittels der Applications-CD erscheint nach Start das Eingangsfenster mit der Liste der einzelnen Kapitel; auf der ersten von drei CDs sind dies 8 mit jeweils 11 bzw. 12 Lektionen. Wir beginnen im Test mit der ersten Lektion. Am unteren Bildschirmrand des Hauptmenues befinden sich die Schalter für die verschiedenen Lernmodi, insgesamt 12, dazu die Schalter für verschiedene Tutorials, die mit einer Kombination aus verschiedenen Lernmodi arbeiten, darüber hinaus den Diktatmodus, den Sprechmodus und die Vorschau. Letztere dient als Referenz; mit ihr kann man durch alle Kapitel blättern und sich alle Bilder und Texte anschauen und anhören, bevor man in einen Lernmodus springt. Eine weitere Schaltfläche dient dazu, die Töne, Geräusche und Symbole für die jeweilige Bewertung (richtig/falsch) auszuwählen, die Lautstärke und besondere Test-, Verzögerungs- und Zeitoptionen einzustellen. Der Fallschirmspringer dient im ganzen Programm dazu, zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren. 
Lektion 1 im ersten Lernmodus zeigt vier Bilder, ein Mädchen, ein Junge, ein Hund und eine Katze. Die Wörter „eine Katze" werden gesprochen und als Text im Textfeld eingeblendet. Per Mausklick muß nun das richtige Bild gewählt werden. Während der Bearbeitung wechselt die Reihenfolge der Bilder, rechts stehen die Arbeitsschaltflächen zur Verfügung und ein Zähler, der richtige und falsche Antworten auswertet. Ebenfalls ein Schalter mit der Kapitelnummer, mit dem man auch in die nächste Lektion vorblättern kann. In diesem ersten Kapitel mit 11 Lektionen lernt der Anwender sowohl einzelne Begriffe, wie Pferd, Auto, Flugzeug als auch kurze Sätze wie „ein Junge und ein Hund" oder „ein Junge unter einem Flugzeug, eine Frau in einem Auto". Die gleiche Lektion kann ebenso in den anderen Lernmodi bearbeitet werden. Lernmodus 1-5 fragt jeweils nach der Auswahl eines von vier Bildern anhand von gesprochenem und geschiebenen Text oder nur gesprochenem bzw. nur geschriebenem Text. Im Modus 6-10 wird nach einem Bild gefragt anhand von vier gesprochenen und / oder geschriebenen Texten. In Lernmodus 11 muß ohne Bild nur der geschriebene Text nach dem vorgegebenen gesprochenen Text ausgewählt werden. In Modus 12 umgekehrt. Auf diese Weise werden durch das Bearbeiten der verschiedenen Lernmodi das Hörverstehen, das Leseverstehen, kombiniertes Lese- und Hörverstehen, Sprechen und Schreiben geübt. Die beiden zuletzt erwähnten Modi können mit Schaltern ausgewählt werden. Hier wird zum ausgewählen Bild der Text gesprochen und muß anschließend mit der Tastatur geschrieben werden, wobei hier der vergessene Punkt am Satzende als Fehler gewertet wird und kein Hineis erfolgt, welche Art von Fehler gemacht wurde. Ist ein Mikrophon am Rechner angeschlossen, kann auch die Aussprache des Anwenders überprüft werden. Ebenso stehen die Vorschaumodi A, B und C zur Verfügung. Hier kann der Anwender sich die Texte beliebig oft vorsprechen lassen, bis er sich für eine Bearbeitung entscheidet. Schauen wir in Kapitel 2-10 hinein. Hier werden die Verben in den Zeiten Präsens, Perfekt und Futur erklärt. Anhand von Bildern aus einem Bewegungsablauf wird der Unterschied zwischen z.B „das Pferd springt oder ist gesprungen" deutlich. Am Ende eines jeden Kapitels, also Lektion 11 wird das Gelernte nochmals wiederholt. Im Verlauf der einzelnen Lekionen werden die Sätze dann komplexer. 
Zum Komplettpaket gehört ein Arbeitsbuch in dem sich Arbeitsblätter zu den einzelnen Lektionen befinden. Mit Lückentexten, Ergänzungs- und Zuordnungsaufgaben, aber auch Wortsalat, Kreuzwort- und Bilderrätsel kann hier nochmals der Stoff auf konventionellem Weg, ohne Computer, geübt werden. Nach Angaben der Hersteller deckt Deutsch Professionel Teil I mit 96 Lektionen, 1300 Wörtern und vielen grammatikalischen Konstruktionen ca. 2-3 Schuljahre und Teil II mit 112 Lektionen und 1700 Wörtern weitere 2-3 Schuljahre Lernstoff ab. Das besondere dabei: Sprache wird vermittelt ohne Vokabeln pauken, ohne Grammatik lernen, rein durch den Sprachgebrauch auschließlich in der zu lernenden Sprache. 
Fazit: In der Benachteiligtenförderung, abH oder BüE, sehr gut einsetzbar für ausländische Schüler oder Aussiedler mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen. (rr) 
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Multimedia@Schule 
Multimedia - Netzwerk, Fortbildungsmaterialien, CD-ROM, Version 1.0/1998. Herausgegeben vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Referat Lehrerfortbildung, Vera Schäffer. Die CD-ROM kostet 10,- DM (Schutzgebühr) und kann bestellt werden beim Landesinstitut für Erziehung und Unterricht, Wiederholdstraße 13, 70174 Stuttgart, Telefax 0711-1849-565.     
Die CD-ROM läuft als Anwendung unter MS-WIN 95 und MS-NT. Sie startet nach dem Einlegen automatisch. Die Dateien können aber auch über den Explorer bzw. Dateimanager aufgerufen werden. Die "liesmich-Textdateien" enthalten Hinweise zu den entsprechenden Materialien. Die Materialien für die Aufbaukurse Multimedia und die Grundkurse Netzwerk wurden von schulischen Fortbildnerinnen und Fortbildnern erarbeitet. Die Materialien für den Grundkurs Multimedia und die Aufbaukurse Netzwerk wurden von der IBM erstellt. Die Verbreitung und Vervielfältigung der auf dieser CD-ROM enthaltenen Materialien ist nur für nichtkommerzielle Ausbildungszwecke in Baden-Württemberg im Rahmen der Lehrerausbildung und Fortbildung und schulischer Anwendung zulässig. Rückmeldungen zu dieser CD sind erwünscht unter der eMail-Adresse beim Landesbildungsserver: cd@mm.lbs.bw 
Diese CD-ROM enthält Fortbildungsmaterialien für die Grund- und Aufbaukurse Multimedia und Netzwerk in Form von Textdokumenten, Präsentationen und HTML-Dateien, die mit der entsprechenden ebenfalls auf der CD-ROM enthaltenen Software gelesen werden können. 
Innerhalb des Bereiches Multimedia finden sich umfangreiche Materialien und Unterrichtsmaterialien zu den Themen Einführung ins Internet, Publizieren im World Wide Web (WWW), dem multimedialen Teil des Internet, Bildverarbeitung, Lernsoftware, Präsentationsprogramme und Autorensysteme. Der Bereich Netzwerk umfasst die Fortbildungsunterlagen des Grundkurses (lokales Netz) und des Aufbaukurses (Anschluss des lokalen Netzes ans Internet) in den Netzwerksbetriebssystemen Novell, Windows-NT und Linux. 
Aktualisierungen und weitere Materialien werden im Internet auf dem baden-württembergischen Landesserver unter der folgenden Adresse zu finden sein (http://lbs.bw.schule.de/mmlfb 
Die CD-ROM unterstützt die Multimedia-Offensive („Zukunftsoffensive junge Generation") des Landes Baden-Württemberg, die sich zum Ziel gesetzt hat, an den Schulen 5000 Multimedia-Berater/innen auszubilden. Ein ehrgeiziges Projekt, dem wir ein gutes Gelingen wünschen. Die CD-ROM ist jedenfalls schonmal gut gelungen und unterstützt das "Lernprojekt" mit guten Materialien.    
Die Bedienung der CD-ROM ist einfach gelöst und erfolgt von einer Gesamtoberfläche. Allerdings sind die Software-Voraussetzungen zum Teil hoch angesetzt. So sind eine Reihe von Textdokumenen im Word 97 Format geschrieben. Allerdings enthält die CD-ROM auch Hilfeprogramme, um alle Dokumente lesen zu können. Die Dateien können direkt aus dem Windows Explorer geladen werden, sie können aber auch aus einer übersichtlich strukturierten Liste ausgewählt werden, die zudem kurze Erläuterungen, Kurzvorschau und Ausschnitte zu den jeweiligen Dateien anbietet.  
Zum Schluß möchten wir ein paar Einzelaspekte aus den behandelten Themen vorstellen: 
„Konzeption Aufbaukurs Multimedia Berufliche Schulen"; „Erstellen von Web-Seiten"; „Arbeiten mit dem Scanner"; „Vorstellung von ausgewählter Lernsoftware"; „Grundlagen HTML", „Vorstellung von Bildverarbeitungsprogrammen"; „Tagesseminar PowerPoint"; „Einführung in das Autorensystem Engine"; „Elektronische Bücher"; „Anleitung zur Erstellung einer Präsentation mit PowerPoint"; „Mediendidaktik und Multimedia"; „Trainerleitfäden"; „Computer-Spiele - Inhaltliche Aspekte" 
Diese kleine Auswahl zeigt deutlich, welches umfangreiche Material die CD-ROM, die unbedingt empfehlenswert ist, enthält. (wsk)  
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Programme mit berufsspezifischer Zielsetzung 


FiD - Förderung in Deutsch.  
Ein Lernprogramm auf fachsprachlicher Basis zur Förderung der Schüler im Fach Deutsch an beruflichen Schulen. 
Version 1 - Lernprogramme mit grafischer Unterlegung, Hardware-Anforderungen: IBM oder kompatibler PC ab dem Prozessortyp 386, VGA oder SVGA Grafikkarte mit Farbmonitor. Preise: Gewerblicher Bereich 43,- DM, Hauswirtschaftlicher Bereich 43,- DM. Stand: September 1994. Zum Computer-Programm gibt es ein umfangreiches Handbuch. Verfasserin: Isolde Fleuchaus. Das Programm wird herausgegeben und vertrieben vom Landesinstitut für Erziehung und Unterricht, Abteilung Berufliche Schulen, Referat III/2, Rotebühlstr. 133, 70197 Stuttgart. 

Das Lernprogramm Förderung in Deutsch entstand im Zusammenhang mit einem Modellversuch der Bund-Länder-Kommission (BLK) am Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart, Abteilung Berufliches Schulwesen mit dem Titel "Förderung lernbeeinträchtigter Jugendlicher in der Berufsausbildung", durchgeführt von 1990 bis 1994. 
Zum Hintergrund: Ziel des Modellversuches war die Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen, durch die lernbeeinträchtigte Jugendliche motiviert und befähigt werden, eine Berufsausbildung zu beginnen, durchzustehen und erfolgreich zu beenden. Neben der besonderen Förderung im Berufsvorbereitungsjahr kann vor allem ein problemgruppenorientierter Stützunterricht im Rahmen der Grundlagenförderung Abhilfe schaffen, jedoch nur unter der Voraussetzung, daß er auf die Bedürfnisse der Lernbeeinträchtigten eingeht: 

-stärkere Visualisierung und Systematisierung der Lerninhalte 
-Lernen in einem angenehmen Lernklima in einer kleinen Lerngruppe 
-Schaffung eines hohen Anreizes durch die Verwendung neuer Medien und moderner Technologien 

Vor diesem Hintergrund wurden die Grundlagenprobleme der Schüler/innen benannt und eine Didaktik im Sinne eines Rahmenplanes für den Stützunterricht entworfen. Das Computer-Lernprogramm wurde im Zusammenhang mit der Reihe Deutsch  "Materialien für das Berufsvorbereitungsjahr", Band 1-4 erstellt. (ergänzend zu  4 Schülerheften - zwischen 10,- DM und 16,- DM - gibt es Lehrerausgaben mit didaktischen und methodischen Anregungen - zwischen 12,- DM und 18,- DM). In diesen Arbeitsheften finden sich alle für das Erlernen des Deutschen wesentlichen Inhalte, insbesondere alle relevanten grammatischen Strukturen, die in Form von Text und Arbeitsblättern dargestellt werden, die fachsprachliche Inhalte zur Grundlage haben. Es handelt sich um Texte und Übungen zur Fachsprache aus dem gewerblichen und hauswirtschaftlichen Bereich. 
Das Computer-Lernprogramm bietet nun einen Medienwechsel zur Bearbeitung dieser fachsprachlichen Texte an, indem es diese zur Grundlage von programmierten Übungen macht und gleichzeitig die jeweils im Kapitel behandelten grammatikalischen Inhalte in unterschiedlich schwierigen Übungen nochmals im Sinne einer Vertiefung oder Lernzielkontrolle erarbeitet.  
Neben den gedruckten Arbeitsheften und ergänzenden zweisprachigen Grammatiken/Wörterbüchern (für sieben Sprachen) bietet "Förderung in Deutsch"  neben den Computer-Programmen auch noch Toncassetten zu den mündlichen Übungen, sodaß ein umfangreiches Medienpaket entstanden ist, ein wirklich tolles Ergebnis für einen Modellversuch. 
Wir wollen nun im folgenden näher auf die einzelnen Module des Computerprogrammes eingehen. Zunächst eine kleine Übersicht über die Inhalte der Übungen: 

Metall: 

Anreißen 
Meißeln 
Zeichenregeln 
Bearbeitung 
Klemmleiste 
Arbeitsunfall 
Jahresarbeit 
Gewindeschneiden 
Nieten  
Werkstoffe 
Feilarten 
Bohrer 
technische Zeichnung 
E-Schweißen 
Stahlherstellung 
SLV-Zeitungsbericht 

Hauswirtschaft 

Kochvorgang 
Schokomilch 
Zubereitung 
Ernährung 
Speiseplan 
Hygiene 
Menü 
Hackfleischklößchen 
Fleisch 
Nährstoffe 
Anrichten 
Krankheitserreger 
Kühl-Gefriergeräte 
Hefeteig 
Vorratshaltung 
Mindesthaltbarkeit 

Das Computer-Programm "Förderung in Deutsch" ist mit Hilfe des Autorensystems Question Mark erstellt worden, das die Möglichkeit bietet, lernförderliche Grafiken einzubauen.  
Die Übungen einer Lektion sind in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt: in eine Einführungsübung, die zur Feststellung des jeweiligen Leistungsstandes dienen soll und in zwei Aufbauübungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, die vom Lernprogramm je nach der vorher erreichten Punktzahl automatisch angesteuert werden. Binnendifferenzierte Übungsvarianten je nach persönlichem Leistungsstand werden so möglich. Die Einführungsübung (Übung a) beginnt mit Fragen zum Text, der im Handbuch zum Computerprogramm abgedruckt ist. Im Computerprogramm selbst ist der Text nicht mehr wiedergegeben. Der Text muß also gelesen sein, bevor die Schüler/innen mit der Übung am PC beginnen. Dort wird der Text in kleinen Abschnitten als Lückentexte dargestellt und vervollständigt. Hier wird zwar mitgeteilt, wenn Fehler gemacht wurden, es gibt aber keine differenzierte Hilfe, ob es sich um einen inhaltlichen oder einen Rechtschreibfehler handelt. Nach diesen Lückentexten werden Verständnisfragen in Form von Multiple-Choice-Fragen und Fragen mit Einwort-Antworten gestellt. Die anschließenden Grammatikübungen sind meist nur einfache Artikel oder Einzahl-Mehrzahl-Übungen. Die Aufbauübungen (Übungen b und c) versuchen durch Verständnisfragen zu fachlichen Inhalten nochmals den Text in Erinnerung zu rufen. Übungen zu Wortzusammensetzungen, Substantiven, Verben und Adjektiven schließen sich an. Ihnen folgen Übungen zu grammatikalischen Inhalten der jeweiligen Lektion. Fragen zu Wortbedeutungen, Wortreihen und zur Rechtschreibung schließen die jeweiligen Übungsteile. 
Jede Übung wird fortlaufend nach richtig und falsch ausgewertet und anschließend bepunktet. Erreichen die Jugendlichen in der Übung a zwischen 0 und 25 Punkten, wird die Übung wiederholt, zwischen 26 und 40 Punkten geht es zur Übung b, erreichen sie mehr als 40 Punkte gelangen sie direkt zur Übung c.  
Bei den Übungen sollen immer zwei Jugendliche zusammenarbeiten und sich über den Text und die erfragten Antworten verständigen. Angestrebt wird eine Kombination von Unterricht im Klassenraum (2-4 Unterrichts-Stunden je Kapitel) und Arbeit am PC (2-4 Unterrichts-Stunden je Kapitel)  
Als reines Übungsprogramm ist Förderung in Deutsch geeignet, angeleitet und kleinschrittig bei Jugendlichen der Zielgruppe die Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern. Das Programm ist jetzt vier Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen modernen Software-Designs. Das schmälert aber nicht die Leistung der Programmentwickler/innen, die ein inhaltlich wertvolles Programm geschaffen haben, das auch heute noch nicht nur für den Bereich der Berufsvorbereitung, sondern auch für Jugendwerkstätten, Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen und für die ausbildungsbegleitenden Hilfen gut geeignet ist. (wsk)    
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Stein auf Stein - Multimedia-Prüfungstrainer für Maurer 
Vertrieb: Verlag Handwerk und Technik, Postfach 630500, 22339 Hamburg. CD-ROM 1998, Preis: 42,50 DM. Herausgeber: KirchBauhof gGmbH, Berlin. Produktion: Stella Multimedia Produktions & Beratungsgesellschaft mbH, Berlin. (http://www.stellamultimedia.de) Die Herstellung dieses Programms wurde von der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, Berlin gefördert. 
Mindestvoraussetzungen für den Prüfungstrainer: 486-Microprozessor mit einer Taktfrequenz von 66 Mhz, Arbeitsspeicher von 8 MB (besser 16 MB), VGA Grafikkarte („High Color" empfohlen), 4-fach-CD-ROM-Laufwerk, 20 MB freier Festplattenspeicher, Soundkarte (empfohlen), Windows 95 oder Windows 3.11. 

Der Multimedia-Prüfungstrainer Stein auf Stein bietet das Fachwissen des Maurers in mehr als 1600 aktuellen Prüfungsfragen mit über 600 Fotos, technischen Zeichnungen und Tabellen. Die Aufgaben aus den Fächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde entsprechen dem bundesweiten Standard der Kammerprüfungen für Maurer. 
Wir wollen hier zunächst die Kapitel des Bereiches Technologie vorstellen: Baugeschichte - Baubetrieb - Baugrund - Gründungen -  Bauphysik - Bautenschutz -  Beton- und Stahlbetonbau - Bindemitte - Decken - Treppen -  Holz- und Metallbau - Mauerwerksbau - Mörtel - Putz - Estrich, Ökologisches Bauen -  Unfallverhütung. Das Programm ist einfach zu bedienen und bietet zwei Arten des Prüfungstrainings: Üben und Test. Beim Üben können Fragen aus einem beliebigen Kapitel der Reihe nach bearbeitet werden. Das Programm reagiert mit einem optischen und akustischen Feedback - die richtige Antwort wird gekennzeichnet. Der Lernstand wird automatisch gespeichert und ist jederzeit abrufbar. Im Modus Test wird durch Zeitvorgabe und Fragenmenge eine Prüfungssituation simuliert. Ein Zufallsgenerator stellt die Fragen bei jedem Test neu zusammen. Ein besonderer Lernkomfort ergibt sich z.B. durch den sogenannten Lernkorb. Mit „drag & drop" können Fragen beim Üben in diesen Korb gelegt und dort gesammelt werden. Der Lernkorbinhalt kann jederzeit ausgedruckt und gespeichert werden. Weitere nützliche Funktionen des Programms sind ein Stichwortregister und ein Spiel - ein Puzzle bringt Entspannung im Prüfungsstreß. Mit diesen interessanten Funktionen ausgestattet, hat uns der Lernbereich  Technologie gefallen. Der Bereich Mathematik deckt sicher die erforderlichen Themenbereiche ab und arbeitet zum Teil (etwa bei der Flächenberechnung) mit grafischer Unterstützung. Bei der Bearbeitung gibt es allerdings keine Hilfen, es gibt keine Formeln, die vor dem eigentlichen Rechenvorgang bearbeitet werden müssen, es gibt keine Reaktion bei falschen Ergebnissen, es gibt keinen Taschenrechner im Programm. Hier bietet die CD-ROM keine Vorteile gegenüber der Bearbeitung von Rechenaufgaben nach Buch oder Arbeitsblättern. Die Kapitel des Programmbereiches Fachrechnen sind: Baustoffbedarf, Dreisatz-Prozent, Länge - Fläche - Volumen, Masse - Spannung - Festigkeit, Mauerhöhe - Mauerlängen - Bogenmauerwerk, Steigung - Neigung - Gefälle, Treppe, Wärmeschutz.  
Der Bereich des Fachzeichnens hat uns wiederum gefallen. Er enthält sinnvolle Übungen zur Stärkung des räumlichen Vorstellungsvermögens, führt in das Projektionszeichnen ein und die Prüflinge müssen zeigen, daß sie Konstruktionspläne lesen können und verstehen. Dabei werden Ausführungspläne, Bauphysik/Bautenschutz, Bewehrung, Holzbau und Schalpläne behandelt. Der Teil Sozialkunde/Wirtschaftslehre ist in seinem Aufbau dem Teil Technologie vergleichbar. Er enthält insgesamt knapp 170 Fragen zu den wichtigsten Themenbereichen, die prüfungsrelevant sind.  
Wir haben die CD-ROM im Stützunterricht mit Maurern eingesetzt. Die Jugendlichen arbeiteten intensiv im Bereich Technologie und waren von den Inhalten und von den Programm-Abläufen angetan. (wsk)    
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Lernprogramm Holz - Multimediale, interaktive Ausbildungsunterstützung für das Schreiner- und Tischlerhandwerk. Die virtuelle Werkstatt. 
CD-ROM 1997, Einzelpreis incl. MwSt. 99,- DM, Schullizenz (10 Exemplare) incl. MwSt. 550,- DM. 
Systemanforderungen PC mit 486 DX-100, 16 MB RAM, 640x480 Pixel Bildschirmauflösung mit 256 Farben, 4fach-CD-ROM-Laufwerk (ein schnelleres CD-ROM-Laufwerk - 24 oder 36fach - erspart die doch manchmal etwas entnervenden Wartezeiten), Windows 3.1., Windows 95/98 oder NT. Außerdem ist Quicktime für Windows erforderlich, das allerdings auf der CD-ROM enthalten ist. 
Das Programm wurde in einer Produktionszeit von 2500 Stunden entwickelt und bietet 9 Stunden durchschnittliche Bearbeitungszeit für Werkstattübungen und Infomodule. Das Programm ist von der Paulinenpflege Winnenden, Pädagogisches Institut für Medienentwicklung, Forststr. 6, 71364 Winnenden (Dr. Werner Vollmer, Beate Löffler, Klaus Czerny, Martin Kuhn, Sabine Harscher-Wenzel, Clemens Schlink). entwickelt worden. Erstellt wurde die "Virtuelle Werkstatt" von der "medien werkstatt" Remsstraße 27, 73614 Schorndorf http://www.medien-werkstatt.com (Stefan Bogusch - Konzeption, Projektmanagment, Programmierung - Artur Bals, Joachim Baur). Unterstützt wurde das Projekt von der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V. sowie dem Zentrum für Gebärdensprachenforschung in Hamburg und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung. 

Bei diesem Programm handelt es sich um eine intuitiv bedienbare Lernumgebung (CBT), in der gehörlose, schwerhörige und lernbehinderte Auszubildende des Schreiner- und Tischlerhandwerks ihre theoretischen Fachkenntnisse multimedial vertiefen sowie praktische Ausbildungsinhalte interaktiv nachvollziehen können. Vorrangig ist das Programm für den Einsatz in Berufsbildungswerken konzipiert, es eignet sich aber für alle Auszubildenden.  Das Lernprogramm ist in drei Bereiche aufgeteilt: 

1.Die virtuelle Werkstatt mit Übungen zur Herstellung von Werkstücken 
2.Der Fachbegriffe-Trainer 
3.Der Prüfungsfragen-Trainer mit Holzfachwerker (=Holzbearbeiter) Abschlußprüfungen (400 Fragen) aus den letzten 10 Jahren., Tischler/Schreiner-Zwischenprüfungen (150 Fragen) und Abschlußprüfungen (370 Fragen) aus 10 Jahren. 

In der "Virtuellen Werkstatt" können sich die Lernenden mittels fünf QuickTime Virtuell Realtiy-Standpunkten frei bewegen. Die fotorealistische Darstellung einer Schreinerwerkstatt bietet den Zugang zu verschiedenen Räumen (Plattenlager, Maschinenraum, CNC-Maschinenraum, Bankraum). Außer den Erklärungen zu den Maschinen und Werkzeugen ( im integrierten Holzlexikon) finden sie hier den Zugang zu vier Werkstattübungen, in denen die praktischen und theoretischen Ausbildungsinhalte projektbezogen umgesetzt sind. Die Benutzer sollen als Einstiegsübung ein "Fleischbrett" erstellen, um die Handhabung des Lernprogrammes kennenzulernen. Anschließend sollen sie eine "Werkzeugkiste" (Schwerpunkt: alle Einzelteile beachten), einen "Ablagebock" (Schwerpunkt: genaues Anreißen und Ausarbeiten) und einen "Küchenunterschrank"  (Schwerpunkt: Arbeit an Maschinen, CNC-Einsatz) planen und virtuell erstellen. Die Übungen werden ausgewertet - die Lernenden erhalten eine grafische Auswertung und als Text werden die  gemachten Fehler aufgezeigt und Hilfestellungen gegeben. Danach folgt ein Puzzle-Spiel, das im Zusammenhang mit demThema steht - so wird etwa eine Maschine in Puzzle-Teile zerlegt und soll mit Hilfe der Maus zusammengesetzt werden. Die Ausbilder/innen und Lehrer/innen können sich eine ausführliche Statistik über die Lernentwicklung anzeigen lassen. Im Bankraum steht eine Info-Tafel mit vertiefenden Informationen zu den Themen spanabhebende Bearbeitung, Unfallverhütung an Maschinen, Zeichnen (Linienarten,, Ansichten, Schnitte, Maßstab) sowie über Aufbau und Funktion der Hobelbank zur Verfügung. In der Virtuellen Werkstatt haben wir Zugang zum "Integrierten Holzlexikon", einem beeindruckenden Schmuckstück des Programmes. Hier werden Begriffe wie z.B. "Drechselbank" in Bild und Text vorgestellt. Zusätzlich kann ein sogenanntes "Gebärden-Video" aufgerufen werden, das gehörlose und schwerhörige Auszubildende unterstützt. Etwa 120 Gebärden sind in das Programm integriert worden. 
Der Lernbereich "Begriffetrainer" enthält 250 Fragen in 9 Kategorien: Beschläge, Grundlagen, Konstruktion, Maschinen, Stilkunde, Tätigkeiten, Verbindungsmittel, Werkstoffe, Werkzeuge. Hier gibt es die Übungsformen Training, Test und Wettkampf. Bei der Bearbeitung gibt es eine Hilfefunktion, auch ist es möglich, die Lösung zu sehen oder sich anzuhören. In diesem Programmteil hat uns die Lern-Unterstützung durch Fotos/Grafiken gefallen. Werden Grafiken angeboten, können diese zusätzlich zum Text auf den Bildschirm geladen werden - entweder in einer kleinen oder in einer großen Ausführung.  
Auch der Programmbereich "Prüfungsfragentrainer" ermöglicht eine Auswahl nach "Training", "Test" und "Wettkampf". Hier gefällt die Möglichkeit, einen differenzierten Schwierigkeitsgrad einzustellen (visuell - auswählen aus 4 Bildern; leicht - auswählen aus 3 Antworten; mittel - auswählen aus 5 Antworten; schwer - schreiben der Lösung; gemischt). Es gefällt auch, daß zur Lernunterstützung angebotene Bilder vergrößert werden können.   

Die CD-ROM "Lernprogramm Holz" ist mit viel Liebe gemacht. Das Programm hat uns sehr gut gefallen und hat - unserer Ansicht nach - zu Recht den "Sonderpreis des Deutschen Multimedia Award" 1998 erhalten. (wsk) 
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TIPPMASTER 
Multimedia-Version von TIPPMASTER, Version 2.0/1998. Selbstlernkurs zum Erlernen des 10-Finger-Blindschreibens. Entwicklung und Vertrieb: Frank Hofmann und Thomas Gschwandtner, Schönblickstr. 33, 71336 Waiblingen, eMail: Hofmann-Frank@t-online.de und Gschwandtner@t-online.de  
Internet (http://home.t-online.de/home/Hofmann-Frank). Preise: Einzellizenz: 30,- DM, Schüler und Auszubildende: 24,- DM, Handbuch 5,- DM. 
Systemempfehlung: 486er Prozessor, 2 MB Arbeitsspeicher, Windows 95, VGA-Grafikarte, Soundblaster-kompatible Soundkarte, HP-kompatibler Drucker. 

Die Installation des Programmes ging problemlos vonstatten und die ersten Schritte (Eingabe eines Benutzernamens, eines Paßwortes, Erläuterung des Hauptmenüs) werden von einem Moderator (einem kleinen putzigen Roboter) begleitet, der in der Anfangsphase der Nutzung des Programmes sicher ganz sinnvoll ist. Bevor der Verlauf einer Lektion geschildert werden soll, zunächst ein Blick auf den Leistungsumfang des Programmes: Verwaltung von 1000 Anwender/innen, 30 systematisch aufgebaute Grundlektionen, 20 ergänzende Sonderlektionen, 30 selbst erstellbare Grundlektionen, 20 selbst erstellbare Sonderlektionen, 60 Übungs-Texte aus vielen Bereichen, Importiermöglichkeiten von ASCII-Texten, 15 Übungsbriefe zur eigenen Gestaltung, 5 normgerechte Prüfungen (je ein Text und 1 Brief), Urkundendruck, ausführliche Einführung in jede Lektion, Erstellung von Problemlektionen, Intensiv-Training von Zeichen, Fingern, Reihen, Tastensuchübung mit Highscore-Liste. umfangreiche Auswertung und Analyse, Übersicht über Fingerverteilung, visualisierte Entspannungsübungen, umfangreiche Druckmöglichkeiten, netzwerktauglich. 
Nach dem Aufrufen einer Lektion gelangen die Nutzer/innen zum sogenannten  Unterrichts-Bildschirm.    
Kernelement ist eine Tastatur mit Hervorhebung der Grundstellung und Fingerbelegung. Darunter ist ein Statusblock aufgebaut mit folgenden Informationen zur Lektion: 
Anschläge insgesamt, Anschläge pro Minute, Fehlanschläge, abgelaufene Zeit, Zeile, Lektion-Nummer, vollendet (%), Art der Übung. Neben der auf dem Desktop abgebildeten Tastatur befinden sich zusätzlich die grafische Darstellung der aktuellen Anschläge pro Minute (ApM) und die aktuelle Fehlerquote (FQ). Der Anzeigebereich der ApMs beträgt 350, der FQ 15.  Der Fehlerquotenbereich wird je nach Quote in verschiedenen Farben dargestellt. In der neuen Multimedia-Version des Programmes ermöglicht die Soundkarte weitergehende Möglichkeiten von Einstellungen für die einzelnen Lektionen wie etwa die akustische Hervorhebung aller Zeichen, die groß geschrieben werden sollen oder etwa das Auslösen eines akustischen Signals beim Falschtippen von Zeichen. 
Bei der Auswertung gibt das Programm sowohl die Fehlerquote als auch die erreichten Punkte an. Darüber hinaus gibt es einen Kommentar, eine Übersicht über die Zeichen mit der größten Fehlerquote und die Benachrichtigung, wenn eine Problem-Lektion erstellt wurde. Der Lektions-Verlauf wird in einem grafischen Schaubild festgehalten. Eine interessante Analysemöglichkeit des TIPPMASTER besteht darin, festzustellen, welcher Finger die meisten Fehler verursacht.  
Ein umfangreiches Handbuch erleichtert den Einstieg und einen  sicheren Umgang mit dem Programm.  
Das Programm ist für unterrichtliche Zwecke auch in der Berufsschule, aber auch für Selbst- und Förderunterricht geeignet. (wsk)  
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elektrotechnische Simulationen - pädagogische Konstruktionen 
Hrsg.: Forschungsstelle des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e. V., Emil-von-Behring-Str. 4, 60439 Frankfurt am Main, Tel.: 069-95808273, Fax.: 069-95808259, Preis: 10.- DM Schutzgebühr 
Systemvoraussetzungen: 486DX oder höher, mind. 256 Farben, Windows 3.1 oder höher, Soundkarte, Video für Windows (optional), Ein schneller Rechner (ab Pentium 90) und ein schnelles CD-ROM-Laufwerk (ab 4fach) sind von Vorteil. Die CD wurde uns zur Verfügung gestellt von Franco Calchera. 

Die CD-ROM entstand im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs „Betriebliche Ausbildung in Elektroberufen für Sonderschulabsolventen/innen und Hauptschulabgänger/innen".  
(Wir berichteten über das Modellprojekt in Ausgabe 13). 
Sie beinhaltet: 
Elektrotechnische Module: Grundschaltungen der Installationstechnik, Funktionsweise einer Sprechanlage, Widerstände, Programmierung linearer Schaltsequenzen, SPS-Programmierung, Sinuskurve bei der Spannungserzeugung, Schützschaltungen, Solarprojekt.  
Pädagogische Module: Lernen aus einer konstruktivistischen Sicht, Projektarbeit, Definitionen, Differenzierungen, Projektarbeit auf europäisch, Flugprojekt, Segelprojekt, Logbuch der Liberty, Pädagogisches Glossar,  
Mathematische Module: Der Satz des Pythagoras mit Erläuterungen und Animation, Der Kreis, Elemente des Kreises im Vergleich und Brüche. 
Zum Test: Über die Eingangsseite gelangt man zu den drei o.g. Modulen. Wir beginnen mit dem elektrotechnischen Modul: Schaltungen. Hier werden Grundschaltungen der Installationstechnik behandelt. Es stehen zur Verfügung: Ausschaltung, Serienschaltung, Gruppenschaltung, Wechselschaltung, Kreuzschaltung. Durch Anklicken einer Eule können wir uns eine kurze Vorschau zeigen lassen. Ansonsten beginnen wir mit der ersten Schaltung. Der Stromlaufplan einer Ausschaltung wird gezeigt. Zusätzlich kann man sich den Übersichtsschaltplan anzeigen lassen. Durch Betätigen des Schalters wird die Lampe eingeschaltet und der Stromfluß farblich gezeigt. Fährt man mit dem Mauszeiger ins Bild, werden die einzelnen Bauteile Schalter, Abzweigdose, Leiter für Phase 1, Schutzleiter etc. benannt. Klickt man das Fragezeichen an, erhält man einen Kommentar/eine kurze Erklärung zur Schaltung. Wie hilfreich die farbliche Markierung des Stromflusses ist, zeigt sich bei der Wechsel- und Kreuzschaltung. Nach Betätigen des Schalters Q1 kann der Schüler genau erkennen, welche Leiter und Kontakte der anderen Schalter stromdurchflossen sind und wie sich der Stromfluß bei Betätigen der Schalter Q2 und Q3 ändert. In gleicher Weise werden eine Haussprechanlage mit und ohne Türöffner dargestellt. Mit dem Modul Widerstände können die verschiedenen Schaltungen (Reihen-, Parallel- und Gruppenschaltungen) aufgebaut und untersucht werden. Zur Auswahl stehen 6 Widerstände, deren Wert zuvor festgelegt werden muß. Bei der Einstellung auf bestimmte Werte ändert sich entsprechend die farbliche (Ring-) Markierung auf dem Widerstand. Ebenso kann die Toleranz in Prozent festgelegt werden. Mit der Maus werden die Widerstände dann in die Schaltung gezogen und mit einem Meßgerät der Gesamtwiderstand der Schaltung gemessen. Im Modul Sequenzen können lineare Schaltsequenzen definiert und gespeichert werden. Hier stehen zur Verfügung Lauflicht, Warnpfeil, Landebahn, zwei Ampelschaltungen, Counter und Reklamelauflicht. Dieses Modul dient als Vorbereitung zur SPS-Simulation. In einer Probeschaltung sind die Zuweisungen zu den einzelnen Leuchten und deren Schaltzustände festgelegt. Mit der Maus kann die Start- und Endmarke gesetzt werden und die Simulation in Einzelschritten oder als Dauerbetrieb gezeigt werden. Die SPS-Simulation zeigt die Steuerung eines Fahrstuhls und eines Garagentors. Das Modul Sinus erklärt anhand von Animation und Bildmaterial den Aufau der Sinuskurve bei der Spannungserzeugung im Zusammenhang verschiedener Faktoren. Das kleine Programm Schützschaltungen behandelt das Thema von den Grundlagen bis zur Stern-Dreieckschaltung mit Simulation, Aufgaben und Erläuterungen, mit der Möglichkeit eigene Schaltkreise aufzubauen und deren Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Dieses Programm wurde mit Azubis konzipiert und erstellt. 

Zu den pädagogischen Konstuktionen: 
Von diesen Modulen ist „Projektarbeit" sehr interessant. Es beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema. Die einzelnen Teile: eine „neue" Definition, die daraus entstehenden Konsequenzen, das innere und äußere Produkt von Projektarbeit, die Modularität am Beispiel der fachspezifischen Erlebnispädagogik, Beurteilungskriterien für Projektarbeit und Ganzheitlichkeit am Bespiel der fachspezifischen Erlebnispädagogik.  
„Projektarbeit auf europäisch" beschäftigt sich mit der Umsetzung des Projektgedankens in Kooperation mit verschiedenen europäischen Betrieben und Bildungseinrichtungen, „ein pädagogisches Glossar" beinhaltet Erläuterungen pädagogischer Begriffe und Themen aus Forschung und Praxis, mit Grafiken, Videos, 3D-Fotos und einer umfangreichen Literaturliste. 
Das Modul Flugprojekt beinhaltet ein Handbuch des Projektes, das oft in der Aus- und Weiterbildung umgesetzt wurde. Das Projekt bietet die Möglichkeit, fachübergreifende Kompetenzen weiterzuentwickeln und ist geeignet für die Förderung in den Bereichen: Arbeitsplanung und Organisation, Kooperation, mathematische und geometrische Grundlagen. 
Fazit: Die pädagogischen Module sind für Fachpersonal und Projektmitarbeiter sehr interessant und lesenswert. Darüberhinaus sind die elektrotechnischen Module und kleinen Programme wegen ihrer Anschaulichkeit und Verständlichkeit sehr gut als Ergänzung im Unterricht von Elektroinstallateuren einsetzbar. (rr) 
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Kevin interactive: Buchführung für Anfänger / Buchführung für Fortgeschrittene  
Zwei tutorielle CD-Programme für Industriekaufleute, zu beziehen bei: Ernst Klett Verlag für Wirtschafts- und Bildungsservice GmbH, Breitscheiderstraße 65, 7016 Stuttgart. Preise: jeweils 198,- DM; Gesamtpaket 350,- DM  
Technische Ausstattung:  
Empfohlen wird mindestens ein 486er-PC; Windows 3.1 oder 95; mindestens 4 MB RAM, S-VGA-Grafikkarte, Bildschirmauflösung 800 * 600; CD-ROM-Laufwerk.  
Allgemeines Fazit: Die beiden Programme sind, trotz einiger Schwächen, vor allem für eine Prüfungsvorbereitung eindeutig zu empfehlen.  
 Wie sind die Programme aufgebaut? 
- Installation: Installationsversuche mit Windows 98 scheiterten. Die Installation in Windows 95 machte keine Probleme - bis auf Datei-Austauch-Aufforderungen, von denen ich nicht weiß, in wie weit sie sich auf Programmablauffehler auswirkten.  
- Start: Gestartet wird aus einer Programmgruppe heraus. Es erscheint jener inter-aktive Kevin, ein salopp gekleideter Yuppi-Typ, der mittels Sprechblasen durchs Programm – oder das „Büro" – leiten soll: Erste Aktion – Mach mal das Licht an!  
- Das Programm-Menu: Dieses Büro in einem Pfälzer Weingut „Mauch und Meisel" – Marc Stefan Mauch und Jürgen Meisel sind zwei der Programm-Autoren - ist die Schaltzentrale – oder schlicht: die in eine Praxisbezugssituation umgesetzte Menü-Seite oder Inhaltsangabe der Programme. Von dem bereits genannten interaktiven Kevin erhält man anfangs etwa eine „Führung" durch das Büro, also durch die einzelnen Möglichkeiten, die die Programme bieten. Im Büroregal befindet sich   
· ein Lernordner – eine Art Lehrbuch zur Buchführung. 
· ein Übungsordner mit 825 Aufgaben aus allen Bereichen der Buchführung. 
· der HGB-Ordner mit wichtigen Gesetzestexten (Handelsgesetzbuch) 
· der Datenordner mit den wichtigen Daten der Weingroßhandlung.  
Wer das Telefon anklickt, wird mit Hanne Helfrich verbunden: Vor allem bei Buchungssätzen aus der auf dem Schreibtisch liegenden Postmappe ist diese Dame dann in der Tat recht ‚helfrich‘, pardon: hilfreich. Sie ist auch bei den Übungen für die Hilfe zuständig. Die Postmappe auf dem Schreibtisch dient also zum Bearbeiten von Buchungen, die an einzelnen Arbeitstagen anfallen. Soweit ist diese Basissituation eine recht gelungene Umsetzung von Arbeitspraxis in den Lernprozeß. Nachteilig jedoch ist dabei ein gewisser Verlust an Übersichtlichkeit: Es dauert seine Zeit, bis man etwa alle Hilfemöglichkeiten ausgelotet und die einzelnen Abläufe erkannt hat. Das Programm ist jedoch so umfangreich, daß dies eher eine Frage der Zeit, ein Byproduct der Arbeit mit dem Programm, ist.  
- Übungsformen: Die Kritik an diesem Bereich betrifft in hohem Maße die Grundsatzdiskussionen zu tutoriellen oder mit Hypertext-Strukturen arbeitenden Programmen, die im Computer-Magazin bereits verschiedentlich erörtert wurde. Das Programm arbeitet genau genommen nur mit drei Übungstypen:  
1. Der Benutzer soll ‚nur‘ Multiple-Choice Fragen beantworten, bei denen es eine, mehrere oder keine richtige Lösung gibt.  
2. Er soll Buchungssätze auf der Soll- und Habenseite mit den Nummern der Konten und den DM-Beträgen ausfüllen. 
3. Er soll Bilanzen erstellen. 
In den Übungsformen sind die Programme also ein wenig monoton. Man hätte durchaus auch noch andere, vom Computer abfragbare Übungsformen wie etwa Lückentext-Varianten – etwa für die kaufmännische Fachsprache zu diesen Themen - oder Bild- und Graphik-Zuordnungsaufgaben – für verschiedene Veranschaulichungen komplexerer Sachverhalte - integrieren können.  
Doch – leider – sind gerade die Prüfungen in diesem Beruf sehr ähnlich – und noch stereotyper - aufgebaut: Gerade für solche Prüfungen empfiehlt es sich also, die Tücken des Multiple-Choice, seine Spitzfindigkeiten und Formulierungsuntiefen genauer zu kennen: Methodische Nachteile des Programms werden hier in hohem Maße zu prüfungsrelevantem Methodenwissen. Auch deshalb sind diese beiden Programme recht gelungene Beispiele für tutorielle Lernprogramme, für Programme, die in diesem Felde eines hierarchisch strukturierten und eben sehr übungsintensiven Wissens Lernprozesse im Bereich der Sicherung und des Transfers des Gelernten unterstützen können.      
Wo haben die Programme Schwächen?  
1. Ein fragwürdiger Umgang mit Festplatten-Ressourcen:   
Die Programm werden auf der Festplatte installiert und von dort aus gestartet; dennoch muß dabei die CD im Laufwerk liegen. Daß dann aber jedes einzelne Programm ca. 50 MB Festplattenspeicher belegt, ist schlicht nicht einzusehen: Bei Zeitgenossen, die ‚nur‘ über 1,2 Gigabyte oder – wie in der Mehrzahl des Mindeststandards vom 486er anzunehmen – über noch weniger Kapazität verfügen, macht diese Speicherbelegung ein Zwölftel (oder mehr) der Gesamtkapazität aus: Ich mußte erst einmal gründlichst räumen, bevor ich die Programme installieren konnte. In einer Kombination von CD-ROM und Festplatte sollte grundsätzlich nur das Notwendigste, die zu verändernden Dateien, die zu beschreibenden Benutzerdateien oder die Variablen-Dateien auf der Platte ausgelagert werden.  
2. Fehler in der Programmausführung 
 Liegt’s an den Programmen oder daran, daß ich Runtime-Dateien von Toolbook, dem Autorensystem, mit dem diese Programme erstellt worden sind, nicht beim Installieren ersetzen ließ, wie es in der Installationsroutine immerhin vorgesehen war? In vielen Fällen hatte ich während der Bearbeitungen Fehlermeldungen wie „Seite tel – (irgendwas) fehlt". Das führte zwar nicht zu Abstürzen oder ähnlich gravierenden Mängeln, führte aber doch dazu, das Erreichen eines nächsten Schrittes im Programm zu behindern. Auch wegen solcher Fehlermöglichkeiten, hielte ich es für sehr sinnvoll, das Programm hauptsächlich CD-intern ablaufen zu lassen und den Zugriff zur Festplatte und ihren möglicherweise eben bereits neueren oder anders gearteten Strukturierungen nur auf reine Datendateien zu beschränken.  
3. Einige fachliche Fehler 
Ich habe die sehr umfangreichen Programme noch lange nicht ganz abgearbeitet, aber immerhin schon drei fachliche Fehler gefunden.  
Plus-Minus-Gehalte – Oder: Was wäre verbesserungswürdig?  
1. Die Zahl der Programm-Steuerungsaktionen bei Buchungssätzen  
Die Buchungssätze werden nach dem gleichen Muster ausgefüllt. Man klickt eines der mindestens vier Felder, in denen entweder die Konto-Nummer oder der DM-Betrag eingesetzt wird an, schließt dieses Feld dann mit der Eingabe-Taste ab, klickt das nächste Feld an, trägt die Zahl ein, schließt es mit der Eingabe-Taste ab usw. So kommt man auf eine Mindestanzahl von rein programmtechnischen ‚Eingaben pro Buchungssatz‘ von neun. Ich hielte es für sinnvoller, wenn der Cursor so programmiert würde, daß er nach Abschluß eines Feldes ins nächste springt: Wer dann in einem anderen Feld eintragen möchte, könnte dies dann anklicken. 
2. Das Mißverhältnis in der Bildausstattung:  
Das Bild sagt mehr als tausend Worte: Das Programm arbeitet nicht mit Sound, mit Filmen oder Animationen, sondern ‚nur‘ mit Bildern, was so schlecht an sich nicht ist. Doch es kommt darauf an, wo, wie und wozu die Bilder ihr Mehr beitragen. Die Einleitung ins Programm, die Sie sich aus der bisherigen Beschreibung vermutlich vorstellen können, ist in diesem Bereich vorbildlich ausgestattet, wenn nicht – auf Kosten einer Übersichtlichkeit - geradezu überarmiert. Nicht umsonst ist die Demo-Version zu den Programmen, die vom Klett-Verlag kostenlos abgegeben wird, auch im Wesentlichen auf diese „Inhaltsangabe" in Büroform beschränkt; wer die Programme zunächst nur nach der Demoversion zu beurteilt, ist vermutlich gerade in diesem Bereich der Bildausstattung enttäuscht. Gerade durch solche Werbestrategien wird das Mißverhältnis zwischen der multimedial-interaktiven „Inhaltsangabe" und dem beinahe bildfrei-öden Multiple-Choice- oder dem mit wenigen Bildern agierenden Buchungssatz-‚Gepauke‘ allzu auffällig. In den eigentlichen Übungsteilen, vor allem in den allgemeinen Fragen zu den Themen, mangelt es eher an Bildern, Geschichten, Animationen – kurz: an Programm-Phantasie. Für den Programmbenutzer übersetzt sich das in Unanschaulichkeit, zu hohen Konzentrationsanforderungen und den anhängigen Ermüdungserscheinungen. 
Die Tagesbuchungen aus der Postmappe mitsamt der Hilfefunktion der Hanne Helfrich kann man von dieser Kritik ausnehmen: Dort wird unter dem Stichwort „Hilfe zur aktuellen Aufgabe" das jeweils aktuelle Problem in sehr guten Musterlösungen meist auch graphisch gelungen umgesetzt. Dergleichen Erklärungen vermißt man aber bei Multiple-Choice-Aufgaben, die einen Großteil der 850 ! Aufgaben ausmachen. Natürlich bietet das Programm auch dort seine Möglichkeiten; sie sind jedoch zu allgemeiner Natur. Gerade in tutoriellen Programmen sollten Programm-Autoren die Regel, daß 70 % des zu Lernenden visualisiert werden sollten, strikt befolgen! Und gerade diese Regel könnte dem nächsten Kritikpunkt ein wenig entgegenwirken. 
2. Das Erklärungsniveau ist zu hoch!  
„Buchführung für Anfänger" nennt sich die erste dieser beiden Scheiben. Sogar meine Prüfungskandidaten hatten ihre Schwierigkeiten damit. Natürlich kann dieses Programm keinen ‚normalen‘ Buchführungsunterricht ersetzen; es kann bestenfalls zur Sicherung und Vertiefung herangezogen werden. Doch in allen Teilaufgaben ist beinahe Prüfungsniveau verlangt; insofern ist es auch von Nachteil, daß im Teilgebiet „Übungen" des Programm die Teilgebiete der Buchführung nicht in einer sinnvollen, sich am Aufbau von Lehrbüchern orientierenden Übungsabfolge präsentiert werden, sondern schlicht alphabetisch aufgelistet sind.  
3. Die Stufung zwischen den Programmen ist undeutlich.  
Sicher muß auch ein Programm für Fortgeschrittene Programmteile für Anfänger wiederholen; doch es sollte nicht das komplette Programm wiederholen. Eine Stufung zwischen den Programmen „Buchführung für Anfänger" und Buchführung für Fortgeschrittene" gibt es eben vor allem im Bereich der Tagesbuchungen; in allen anderen Bereichen sollte sie entweder deutlicher ausfallen - oder sollte der Preis für das Gesamt-Paket deutlich niedriger angesetzt werden. Wenn man feststellt, daß man sich für 198,- DM allzuviel Gleiches noch einmal eingekauft hat, sind gewisse Unmutsreaktionen nicht auszuschließen.  

Sehr gut an den Programmen ist:  
1. Ein individueller Lernstand wird gespeichert.  
 Jeder Benutzer kann einen individuellen Lernstand speichern, kann sich, weil er das Programm an jedem beliebigen Punkt verlassen kann, sein Tagespensum einteilen, und hat auch eine Übersicht über das, was er noch abarbeiten kann. Das Programm bietet hier auf dem Umweg über eine neue Bearbeiter-Datei auch die Möglichkeit von Teilwiederholungen. Wünschenswert in diesem Bereich wäre allerdings eine in Programm-Routinen integrierte Wiederholung der falsch beantworteten Fragen: Das gibt es nicht!     
2. Die vielen Hilfsmöglichkeiten  
 Bei den Buchungssätzen stehen allgemeine Informationen, eine Hilfe zum aktuellen Buchungssatz, ein Kontenrahmen und ein Taschenrechner jederzeit zur Verfügung. Die Funktion „Musterlösung der aktuellen Aufgabe" ist allerdings ein wenig zäh: Die erreicht der weniger geduldige Benutzer erst nach zwei Versuchen. (Über den Sinn einer solchen Gängelung ließe sich streiten; ein Versuch täte es auch, wenn man den allzu schnellen Weg zur Lösung ein wenig erschweren will!)  
3.  Der große Umfang  
Das deutlichste Plus dieser Programme, das auch in einem Preis-Leistungs-Verhältnis positiv anzumerken ist, ist eben ihr Umfang. Sie reichen in der Tat aus, um einen enormen Teil einer Prüfungsvorbereitung in diesem Felde abdecken zu können. Klett rechnet mit einer reinen Bearbeitungsdauer von ca. 6 Stunden für die reine Belegbuchung, ca. 2 Stunden für die Zwischenbilanz und etwa 15 Stunden für den Übungsordner. Außerdem bietet Klett in den noch verbleibenden Prüfungsteilen weitere Programme an. (rs) 
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Spieleecke 


Das Telekommando I/II(Adventure der deutschen Telekom) 
Shareware 1992/93. Quelle: beide Spiele sind auf der kostenfrei erhältlichen CD-ROM "SEARCH & PLAY PLUS", herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung enthalten. 
Näheres über diese CD-ROM ist der Rubrik "News und Tipps" zu entnehmen. Bezugsquelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Referat Medienpädagogik und Neue Medien, Postfach 2325, 53013 Bonn. 
Telekommando I läuft direkt von der CD-ROM, Telekommando II muß zuerst auf die Festplatte installiert werden, bevor es gespielt werden kann. Die CD-ROM erfordert einen 486er-Prozessor/66 MHz, 8         MB Arbeitsspeicher, Farbgrafik. 
Die beiden Adventures um das TELEKOMMANDO wurden von der Telekom in Auftrag gegeben. Der Inhalt: S.T.Ö.R, eine skrupellose Organisation der Kommunikationsgegner, schlägt zu und bedroht die Zentrale von "Umwelt 2000", ein Unternehmen, dessen Angestellte an der Erforschung umweltbewußter Technologien arbeiten und komplexe Öko-Systeme entwerfen. Ein Ausfall des Kommunikationssystemes der Firma würde zu einer Katastrophe führen. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Telekom-Technikers und hat die Aufgabe, Licht in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen. Innerhalb des Spieles werden die technischen  Berufe bei der Telekom vorgestellt, sodaß das Spiel wohl auch dazu dienen soll, für Nachwuchs bei den Auszubildenden zu sorgen. "Das Tüfteln am Lösungsweg ist beim TELEKOMMANDO als pädagogischer Wert des Spieles hervorzuheben. Der Schwierigkeitsgrad erweist sich als moderat. Das Adventure ist im Vergleich zu manch anderen Programmen des Genres leicht aufzuklären, zumal einige im Spiel auftauchende Figuren und Hinweise im Text Lösungsvorschläge anbieten". (aus dem Testbericht von Software-Test-Bamberg, Gaby Bauer, der auf der CD-ROM enthalten ist).   
Auch der Nachfolger von Telekommando I ist ein Adventure-Spiel, das für die Telekom werben soll. Die Spieler können wählen, ob sie in die Rolle einer Frau oder in die eines Mannes schlüpfen wollen. In eine Firma, die mit modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet ist, brechen über Nacht sämtliche  Verbindungen zur Außenwelt zusammen. Um die für den nächsten Tag geplante, weltweite Videokonferenz zu retten, wird die Störungsannahme der Telekom informiert. Das Kommando kehrt zurück. In spielerischer Form wird der ein oder andere Begriff oder Zusammenhang aus der Welt der Telekommunikation mitvermittelt. Das Spiel hat Spaß gemacht. Es wäre sicher auch was für Azubis. (wsk) 


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