Telekommunikation und Internet



aktuelle Meldung nach Redaktionsschluß 

Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit im Internet 
Die Bundesanstalt für Arbeit hat im Internet Informationen und Hintergrundmaterial zum sogenannten "2 Milliarden-Programm" der Bundesregierung bereitgestellt. Die Adresse lautet: (http://www.arbeitsamt.de/HST/INFORMAT/INHALT/jugend/inhalt.htm) 





eScout - Internet für Azubis 
Unter dem Namen eScout läuft zur Zeit ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt: Die Kollegschule Modemannstraße in Köln integriert Internet-Ausbildung in die Lehre. In den Genuß kommen 2500 Schüler. Auf dem Lehrplan stehen die Grundklagen der elektronischen Geschäftsabwicklung wie eMail, Web-Surfen, Chat, Internet-Telefonie und Online-Konferenzen. Verläuft der Modellversuch erfolgreich, soll er laut eco-Geschäftsführer Harald Summa ab Sommer nächsten Jahres auf andere Städte ausgeweitet werden. Berufsschulen bewerben sich beim Verband der deutschen Internet-Wirtschaft unter der eMail-Adresse info@eco.de. Die Internet-Adresse lautet: http://www.eco.de 
(Quelle: Zeitschrift com - Das Online-Magazin, Ausgabe 11/1998)  


Ausbildung-Stellen-Informations-Service im Internet 
Pünktlich zum angekündigten Zeitpunkt ging die Bundesanstalt für Arbeit am 09. Oktober 1998 mit ihrem neuen Angebot, dem Ausbildungs-Stellen-Informations-Service (ASIS) online: (http://www.arbeitsamt.de/HST/VERMITTL/INDEX.HTM) Damit können Jugendliche jetzt bundesweit auf Lehrstellensuche gehen. Der Informations-Service war vorher ein Jahr lang in Mainz erprobt worden. In der Datenbank werden, sofern das Unternehmen dies wünscht, Lehrstellen mit Namen und Anschrift des Ausbildungsbetriebes sowie mit Angaben zum Einstellungstermin, zu den gewünschten Voraussetzungen und vielen anderen Details veröffentlicht. Die Jugendlichen können dann direkt mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen. (Quelle: Presseinfo 46/98 des Landesarbeitsamtes Rheinland-Pfalz-Saarland)  


Razzia im Internet-Café 
Weil sie ihre Kunden gegen Gebühr Computerspiele im hauseigenen Netzwerk spielen ließen, haben die Betreiber des Leipziger Interner-Cafés 'le bit' Besuch von der Kriminalpolizei bekommen. Der Vorwurf der Ermittler: Verletzung des Urheberrechts. Die Rechtslage ist unklar. Die Kunden müssen für das Spielen im Netz 5,- DM in der Stunde bezahlen.  Die Betreiber des Internet-Cafés als Bildungseinrichtung hatten die Spiele zwar legal gekauft, aber übersehen, daß die gewerbliche Weitervermietung von Computerspielen laut Lizenzvertrag nicht gestattet ist. Für Internet-Café-Betreiber ist auf jeden Fall ratsam, sich die Erlaubnis des Spieleherstellers einzuholen. Diese werden vermutlich entgegenkommend sein, weil es ja auch eine Werbung für ihre Produkte ist. (Quelle: c't - magazin für computertechnik, Ausgabe 26/98 - 21.12.98-03.01.99) 


Berufsbildung - Plausch im Dorf 
Im Internet ist das erste virtuelle Dorf für berufliche Bildung eröffnet worden. Das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung mit Sitz in Thessaloniki (Griechenland) hat die Web-Seiten speziell für Computer-Laien entworfen - die Besucher/innen wandern durch das virtuellen Dorf und können sich über Neuigkeiten der beruflichen Bildung in Europa informieren. In der Bibliothek können sie sich kostenlose Veröffentlichungen herunterladen oder in spezialisierten Datenbanken recherchieren. Außerdem können sie mit Fachleuten per eMail Kontakt aufnehmen. Virtuelle Konferenzen und Diskussionsforen zur Berufsbildung sowie Links zu Homepages internationaler Berufsbildungseinrichtungen runden das Angebot ab (http://www.trainingvillage.gr) 
(Quelle: digits, Das Magazin der Deutschen Telekom Nr. 3/1998) 


Das Projekt EDUVINET 
Die Abkürzung EDUVINET steht für Service Education via Networks in the European Union und beinhaltet eine Initiative, um die Nutzung des Internet für Lehr- und Lernzwecke in und zwischen europäischen Schulen durch die Entwicklung exemplarischen Unterrichtsmaterials, Lehrerfortbildung und durch eine Reihe von weiteren Unterstützungsmaßnahmen zu fördern. Organisiert wird die Aktion in Deutschland vom IWB Radolfzell e.V. Die Web-Site (http://www.merian.fr.bw.schule.de/eduvinet/eduvinet.htm) bietet Unterrichtsmaterial für allgemeinbildende Schulen, aber auch für Berufsschulen (siehe folgende Meldung). Darüber hinaus gibt es Material zu den Bereichen Pädagogik/Didaktik. Außerdem gibt es interessante Linklisten und ein Diskussionsforum. (eigene Recherche) 


Internet-Recherche - Material für Unterricht und Sozialpädagogik 
Wir wollen in dieser Ausgabe des Computer-Magazins damit beginnen, interessantes recherchiertes Material vorzustellen. Zunächst der Hinweis auf die im Rahmen des oben erwähnten EDUVINET-Projektes entwickelten Web-Seiten von Günter Schwinn für den Metallbereich (http://www.merian.fr.bw.schule.de/schwinn/html/arbeit.html). Es handelt sich um Arbeitsblätter für den Unterricht der Berufsschule im Berufsfeld Metalltechnik. Herr Schwinn hat schon eine beachtliche Sammlung zu den Lerngebieten Prüftechnik, Werkstofftechnik, Fertigungstechnik, Kurs AutoCAD14 zusammengetragen. Die Dateien sind PDF-Format abgelegt. Um sie sich anzusehen, wird der Acrobat Reader 3.0 von Adobe benötigt, der aber aus dem Internet geladen werden kann. 
Die gewerblich-industrielle Berufsschule Bern bietet Unterrichtsmaterialien zum Bereich der Mechanik und der Elektrizitätslehre (http://www.gibb.ch/bms/physik/material.htm). 
Eine Übersicht über computergestützte Einzelprojekte der Berufsschule Altötting aus den Bereichen Körperpflege (Friseur/in), Chemie, Bau/Holz, Metall, Kfz, Wirtschaft und Verwaltung, Ernährungslehre ist unter der Adresse (http://www.zs-augsburg.de/bs/forum/bs070321.htm) nachzulesen. Die Materialien wurden im Pilotprojekt DabeSo entwickelt. 
Zum Schluß sei auf die wichtige Adresse (http://www.erlebnispaedagogik.de) und auf die "Leitseite Lerntechniken" hingewiesen mit dem Bereichen Kurs "Das Lernen lernen", Lernen und Kreativität, Lernen-Mailingliste, Arbeitstechniken im Fach Deutsch hingewiesen: (http://www.ni.schule.de/~pohl/lernen/index.htm). 


hiba-workshops 
Im zweiten Halbjahr 1998 führte das heidelberger institut beruf und arbeit im Rahmen seiner Fortbildung in der Benachteiligtenförderung (FiB) zwei weitere (von insgesamt vier) Internet-Workshops für Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen und ausbildungsbegleitende Hilfen durch. Nach Kennenlernen der wichtigsten Internet-Dienste produzierten die Teilnehmer/innen ein kleines Web fürs Internet. Interessierte können sich die Arbeitsergebnisse unter der Adresse: (http://www.hiba-seminare.de) ansehen. Wir wollen auf die inhaltlichen Schwerpunkte der beiden Workshops hinweisen: im Workshop 3 produzierten die Teilnehmer/innen ein Web mit hohem Gebrauchswert zum Themenbereich Bewerbungstraining und Stellensuche, im Workshop 4 produzierten die Teilnehmer/innen ein gemischtes Web zu den Themenbereichen Erlebnispädagogik, Jugendarbeit - Internet-Cafès, exemplarische Homepage eines Trägers in der Benachteiligtenförderung.       


 bildungsserver.de 
"www.berufswahl.de", "www.bildungsserver.de" und "www.studienwahl.de"  sind seit 10. August die Adressen für aktuelle Informationen über Studienmöglichkeiten und Fragen, die mit einer beruflichen Ausbildung im Zusammenhang stehen. So gibt es nützliche Tips für die Bereiche Berufsstart und Weiterbildung: Stellensuche, Arbeitsmarkttrends, Selbständigkeit, Zusatzqualifikation, Lebenslanges Lernen.  Mit der fachredaktionellen Realisierung des neuen Online-Guide ist von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) und der Bundesanstalt für Arbeit (BA) der auf Bildungs- und Berufsanalysen und die Entwicklung komplexer Informationssysteme spezialisierte Fachverlag BW Bildung und Wissen in Nürnberg beauftragt worden. Die Administration des Servers erfolgt durch das Rechenzentrum der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. 


KURS DIREKT 
Mit Brief vom 21. Oktober 1998 hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mitgeteilt, daß die Bundesanstalt für Arbeit entschieden hat, die Weiterbildungsdatenbank KURS DIREKT ab 1999 nur noch über das Internet weiterzuführen. Die Datenbank wird nicht mehr über Telefondirektwahl, Datex-P und T-Online zur Verfügung stehen. 


HOPS 
Die Grundidee dieser Initiative aus Hessen ist es, Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen zu fördern. Die Initiative "Hessen-Online-Partner-Schulclubs" ist im Juni 1997 gegründet worden. Seitdem haben hessische Unternehmen Hard- und Software sowie Know-how im Wert von 1 Million DM gespendet. Zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Hessen sind über 500 Lehrerinnen und Lehrer in "Fortbildungsakademien" weitergebildet worden. 
(Quelle: hessen media newsletter 2/98 sowie http://www.hops-club.de 


Online School Award 1998/99  
Der Ernst-Klett Verlag, das Computermagazin CHIP, CHIP Online und Hewlett-Packard suchen wieder die besten, originellsten und informativsten Schülerzeitungen und Schul-Homepages im Internet. Zu gewinnen gibt es Hard- und Software im Gesamtwert von über 10000 DM. Einsendeschluß ist der 28. Februar 1999. Kontakt: schulaward@klett-mail.de 


Dr. Mathe ist bereit 
Dr. Mathe ist der erste Nachhilfe-Dienst, der Tag und Nacht zur Verfügung steht. Vor einer Arbeit oder Prüfung, aber auch als Hilfe zu den Hausaufgaben erhalten Schülerinnen und Schüler Hilfen und Tipps zur Mathematik, thematisch oder nach Klassenstufen geordnet. Dieses Angebot bietet Cornelsen online (http://www.cornelsen.de). Bei besonders kniffligen Problemen können die Schüler Fragen per eMail an Cornelsen schicken. Hier steht ein Team von erfahrenen Mathematik-Didaktikern bereit, die spätestens innerhalb von 24 Stunden antworten. 
Lehrer/innen und Schüler/innen finden noch mehr bei Cornelsen online, zum Beispiel den Katalog mit 10000 Cornelsen-Titeln, Demoversionen zum Download, aktuelle Informationen, Preisausschreiben und vieles mehr. (Quelle: Lernsoftware-Katalog Herbst 1998 von Cornelsen Software, Mecklenburgische Str. 53, 14197 Berlin)  


InfoSCHUL  
Im Rahmen der Initiative "Schulen ans Netz" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie und der Deutschen Telekom AG gibt es seit 1997 die Sonderfördermaßnahme "Nutzung elektronischer und multimedialer Informationsquellen in Schulen (InfoSchul)". Im Schuljahr 97/98 nahmen Modellprojekte von insgesamt 91 allgemeinbildenden und Berufsfachschulen daran teil. Im wesentlichen geht es um die Integration elektronischer und multimedialer Informationen in den Fachunterricht und in die selbständige Arbeit der Schüler/innen im Kontext der gedruckten Lehr- und Lernmaterialien. Außerdem geht es um das Anfertigen eines Erfahrungsberichtes und Einstellen evtl. entwickelter Lehr- und Lernmaterialien ins Netz. Die Aktion wird im Internet dokumentiert: http://www.scientificconsulting.de/infoschul 
(Quelle und weitere Infos: Zeitschrift L.A. Multimedia, Heft 2/1998) 
P.S. In der "Computer-Nacht" des Westdeutschen Rundfunks, die am 5. Dezember 1998 live aus dem Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn übertragen wurde, stellte der Geschäftsführer von "Schulen ans Netz" mit "thinkquest" eine eher international ausgerichtete Aktion vor, an der die deutsche Internet-Initiative beteiligt ist. 


Neues aus Baden-Württemberg 
Im November 1998 ist die achte Ausgabe der "online-news" erschienen. Diese Zeitschrift wird herausgegeben von der Zentralen Projektgruppe im Landesinstitut für Erziehung und Unterricht, Abteilung III (Berufliche Schulen) in Stuttgart. Diese Ausgabe widmet mit Fragen von technischen Aspekten des Austausches von elektronischer Post (eMail). Die Zeitschrift kann im Internet gelesen werden oder von dort als Gesamtdatei auf den eigenen Computer kopiert und offline gelesen werden. Die Zeitschrift steht unter der Adresse: http://www.leu.bw.schule.de/beruf/zpg/online/news.html im Internet bereit. 
In einer groß angelegten Multimedia-Offensive plant das Kultusministerium von Baden-Württemberg, bis zum Jahre Zweitausend ca. 5000 (!) Lehrerinnen und Lehrer fortzubilden. Die Aktion hat im Rahmen des Landesbildungsservers Baden Württemberg eine Plattform erhalten: http://lbs.bw.schule.de/mmlfb/ Auf dieser Web-Site sind Fortbildungsmaterialien für Grund- und Aufbaukurse Multimedia und Netzwerk in Form von Textdokumenten, Präsentationen u.v.m. zu abgelegt. Innerhalb des Bereiches Multimedia befinden sich dort umfangreiches Material und Unterrichtsbeispiele zu den Themen Einführung ins Internet, Publizieren im WWW, Bildverarbeitung, Lernsoftware, Präsentationsprogramme, Autorensysteme. Der Bereich Netzwerk umfasst die Fortbildungsmaterialien des Grundkurses (lokales Netz) und des Aufbaukurses (Anschluss des lokalen Netzes ans Internet) in den Netzwerksbetriebssystemen Novell, NT und Linux. Die Materialien sind ebenfalls auf CD-ROM mit dem Titel Multimedia@Schule veröffentlicht worden, die für 10,- DM beim Landesinstitut für Erziehung und Unterricht, Abt. III Berufliche Schulen, Rotebühlstraße 133, 70197 Stuttgart bestellt werden kann. Via Internet werden die Inhalte und Materialien der CD-ROM fortlaufend aktualisiert. 


Internet-Aktivitäten in Rheinland-Pfalz 
Dank der kommunalen Sachkostenträger, des Vereins Schulen ans Netz und der Landesförderung sind über 40% der Schulen mit Sekundarstufen mit einem Internetarbeitsplatz oder in vielen Fällen mit einem Intranet ausgestattet. Der Landesbildungsserver ist 1998 ans Netz gegangen (siehe Computer-Magazin, Ausgabe 13). Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für das Projekt "Internetführerschein für Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen", das mit Hilfe einer Multiplikatorenschulung eine schulinterne Fortbildung bewirken soll. Am 23./24. November 1998 wurde über ein Rahmenkonzept beraten.  Danach sollen ab Ostern 1999 zunächst 32, später  240 Multiplikator/innen 2400 Lehrkräfte mit der Internettechnologie vertraut machen. 
(Quelle und Kontakt: Wolfgang Friebe, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz) 


Fächerübergreifendes Lernen mit dem Internet 
Als Band 81/1996 der Berichte und Materialien "Schulversuche und Bildungsforschung" hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung Rheinland-Pfalz (ISBN 3-7758-1361-6) den Abschlußbericht des Modellversuches FLACON - Fächerübergreifendes Lernen im Rahmen von Auslandsschulkontakten über Computernetze (1991-1995) veröffentlicht. Einbezogen waren 7 Gymnasien und eine Integrierte Gesamtschule. Aus dem Vorwort: "Er (der Modellversuch - d.V.) hatte zum Ziel zu erproben, auf welche Weise die Dienste des Internet als neue Möglichkeiten der Kommunikation für die unterrichtliche und außerunterrichtliche schulische Arbeit genutzt werden können. Der Versuch zielte von vornherein auf die Erarbeitung konkreter Hilfen und Anregungen für Lehrerinnen und Lehrer. Daß diese Konzeption die Bedürfnisse der Schulpraxis trifft, belegt unter anderem das große Interesse, das schon der Zwischenbericht ... bundesweit fand.  
Mit diesem Abschlußbericht liegt nun eine umfassende praxisnahe Dokumentation und Handreichung ... vor. Insbesondere die erprobten Unterrichtseinheiten aus verschiedenen Fächern und Klassenstufen geben wertvolle Anregungen und stehen daher im Mittelpunkt des Berichts. 


Das Projekt InfoCom in Hamburg 
Gefördert durch die Europäische Gemeinschaftsinitiative ADAPT sowie durch die Freie und Hansestadt Hamburg ist InfoCom ein gemeinsames Projekt von Arbeit und Leben Hamburg e.V. und Siemens Business Services. Es bietet ein praxisorientiertes Schulungsangebot zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen im Bereich Informations- und Kommunikationsmanagement. In vier Modulen geht es um technische Grundlagen des Internet/Intranet, Internet-Recherche und Informationsmanagement, Projektmanagement, Teamentwicklung und Teamarbeit. Für jeweils 16 Teilnehmer/innen werden zwischen 1998-2000 insgesamt 8 Veranstaltungsreihen angeboten, entweder als Wochenseminare (Bildungsurlaub) oder auch in Form von Abend- und Wochenendkursen. Die Maßnahme endet mit einem Weiterbildungszertifikat. Jedes Modul kostet 485,- DM incl. Lehrmaterial. (Weiterer Kontakt und Anmeldung: http://www.weiterbildung.com/aul/hh) 


Weiterbildung im Internet 
Die "tele-akademie" der Fachhochschule Furtwangen bietet: "Der Kurs: Neue Bildungsmedien - Multimedia & Tele-Lernen. Mediendidaktik, Medieninformatik, Bildungsmanagement, Medienpädagogik (http://www.tele-ak.fh-furtwangen.de) Studienmaterialien per eMail, Kooperation mit Teilnehmern aus aller Welt per Internet. CD-ROMs mit Beispielsoftware sowie Präsenzveranstaltungen. Das 2-semestrige Weiterbildungsprogramm "Neue Bildungsmedien" richtet sich an Trainer, Pädagogen, Weiterbildner und Produzenten, die zusätzliche Qualifikationen im Medienbereich erwerben wollen.(eMail: tele-ak@fh-furtwangen.de Telefon 07723-912-053) 


Pilotprojekt Telelernen an bayrischen Volkshochschulen  
In einem Pilotprojekt, aus Mitteln des bayrischen Kulturfonds und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert, führen 5 Volkshochschulen unter Koordination des Bayrischen Volkshochschulverbandes den Lehrgang zum vhs-Computerpaß "Büro und Verwaltung II" mit Methoden des Tele-Lernens durch. Der Computer-Paß beinhaltet 3 Module aus dem Office 97-Bereich und wird mit einer bayernweit einheitlichen Prüfung abgeschlossen. Im Vorfeld des Pilotprojektes haben Bildungsträger bereits 1996 gemeinsame Szenarien für den Einsatz spezieller Benutzeroberflächen für Tele-Lernen entworfen. Daraus entstand das Fortbildungskonzept für Tele-Lernbegleiter mit den Schwerpunkten: EDV-Didaktik - Lern-Coaching; Technik, Software, Tele-Lernoberfläche; Tele-Lernerfahrung: situatives Training. Wissenschaftlich wird das Projekt von Prof. Dr. Friedhelm Mündemann von der Fachhochschule Brandenburg begleitet, der schon mit dem "Virtuell College" im Raum Berlin-Brandenburg Erfahrungen gesammelt hat. Dort ist auch die "Europäische Gesellschaft für Tele-Learning" ansässig. Mit Hilfe von "Virtual Reality Lernoberflächen" können die Kurs-Teilnehmer/innen die gewohnten Funktionen in Form einer "virtuellen vhs" nachvollziehen. Die multimedial aufbereiteten Lernmaterialien werden überwiegend offline bearbeitet, die Ergebnisse der Teilnehmer/innen und die Korrekturen werden per eMail (asynchron) verschickt, Lern-Begleitung und Lern-Coaching erfolgen per Chat im Konferenzmodus oder individuell (synchron). Es gibt aber auch Präsenzphasen. Die Resonanz auf das Pilotprojekt war vor allem bei den Betrieben beachtlich. Der Lehrgang ist jetzt mit 35 Teilnehmer/innen  sogar stärker als ursprünglich geplant  belegt.  (Quelle: Zeitschrift L.A. Multimedia, Heft 3/1998) 


Tele-Coach und Tele-Lernbegleiter 
In einer Aktion der ets GmbH, Partner der Deutschen Telekom AG und der Qualitätsgemeinschaft Telelearning bietet die Fachhochschule Brandenburg (Professor Mündemann) eine Ausbildung zum Tele-Coach oder Tele-Lernbegleiter. Für die Ausbildung liegt ein bereits erprobtes dreistufiges Curriculum vor: es werden zusätzliche Kenntnisse auf den Gebieten Fragetechniken, Affirmationen und positive Sprache, Skriptorik, Telefonieren, Hot Line, Lernbiologie, Motivation, IuK-Technik, Umgang mit Lernoberflächen usw. vermittelt. Eine Supervisionsphase von 4-6 Workshops nach Erfahrung im Tele-Lern-Einsatz hilft bei der praktischen Umsetzung. Die Abschlußzertifikationsprüfung beendet die erfolgreiche Ausbildung (Quelle und Kontakt: Prof. Mündemann, Eichenstraße 44, 85579 Neubiberg, eMail: muendema@fh-brandenburg.de) 


Themenheft Internet 
Die Ausgabe 3/1998 der Zeitschrift "Jugendsozialarbeit inform", die vom Landschaftsverband Rheinland, Landesjugendamt Köln herausgegeben wird, ist dem Thema Internet gewidmet. Basisartikel: "Niederschwellige Angebote - Berufsvorbereitende Vorfeldarbeit - Internet - Medienpädagogik auf der Spielwiese?" Internet vor Ort - Jugendwerkstatt Kempen. "EM NET - Bliev dran - Einführung und Alltag des Internet in einer Beratungsstelle. Die Internet-Zeitung "PLANET" der Jugendwerkstatt Oberhausen. Vorstellung der Weiterbildungsdatenbank IBIS der Stadt Münster, zu finden unter http://www.muenster.de 


ONLINE-KOMMUNIKATION 
Unter diesem Titel hat der Westdeutsche Verlag 1998 eine von Patrick Rössler herausgegebene Textsammlung (ISBN 3-531-13279-2, 252 Seiten, 48,- DM) veröffentlicht. Aus der Ankündigung des Buches, das wir im Computer-Magazin Ausgabe 15 ausführlicher vorstellen werden: Bei der Online-Kommunikation handelt es sich nicht um ein neues Medium. Vielmehr vereinen die weltweiten Datennetze die Aneignungs- und Anwendungsformen klassischer Medien und erweitern diese um neuartige online-spezifische Optionen. Dies fordert auch die Medienwirkungsforschung heraus. Der Band analysiert die Nutzung und die Wirkung von Online-Kommunikation aus der Perspektive verschiedener Forschungsdisziplinen und präsentiert empirische Befunde. 


Broschüren der "initiative-tele@rbeit baden-württemberg" 
Die Initiative Telearbeit, ein gemeinschaftliches Vorhaben von und für Wirtschaft, Gewerkschaften, Handwerk und Selbständige hat zwei Broschüren mit dem Titel "Arbeiten im Netz - Beiträge zur Telearbeit" und eine Info-Broschüre mit Kontaktadressen und u.a. der europäischen Charta für Telearbeit veröffentlicht.  
(Quelle: http://www.initiative-telearbeit.de 


Fachtagung und Dokumentation zur Telearbeit 
Der Verein zur Förderung kultureller und beruflicher Bildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen e.V. in Berlin (BBJ) hat eine Dokumentation zur "Fachtagung "Telekooperation, Telearbeit, Tele-Learning, Virtuelle Arbeitswelten" veröffentlicht, die vom 18.-19. Juni 1997 stattfand. Die paxisorientierte Veröffentlichung gibt es zum Preis von 59,60 DM beim BBJ Verlag, Alt-Moabit, 10555 Berlin, eMail: zentrale@bbj.de 


Multimediale Einführungen ins Internet 
Die schweizerische DUMBO AG Neue Medien & Lehrmittel hat eine multimediale Lernsoftware (CD-ROMs) mit den Titeln Internet 1 (Einführung) und Internet 2 (Homepage selbst erstellen) veröffentlicht. Die Scheiben sind für je 49,90 DM erhältlich. (Vertrieb in Deutschland: Macairestrasse 13, 78467 Konstanz) 


Broschüre Informationsgesellschaft 
Unter dem Titel "Informationsgesellschaft in Deutschland" hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Broschüre veröffentlicht, die sich mit den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikationstechnik und elektronischen Medien beschäftigt. Die vollständige Fassung dieser Broschüre ist zu lesen unter: http://www.bmwi-info2000.de  
(Quelle: Sozialpolitische Umschau Nummer 408/1998) 
(wsk) 


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