Telekommunikation und Internet

"Ausbildung" im Internet" 
Die Deutsche Telekom hat in ihrem Informations- und Kommunikationsdienst "T-Online" eine interessante Übersicht über Internetangebote rund um das Thema Ausbildung zusamengestellt: (http://www.t-online.de/bildung/inhalte/ausbildu.de). Da finden sich Infos aus dem "Berufsreport", einer Studie des Bundesinstitutes für Berufsbildung und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, vorgestellt von Focus Online. Interessante Links führen uns zur Berufsberatung der Arbeitsämter (http://www.arbeitsamt.de/bb/index.htm) oder zu "Azubis-Online" mit Tips für die Bewerbung, zum "Stellenreport" - Ausbildungsplätze für Schulabgänger oder zum "Forum für Ausbildung" - ausbildende Betriebe stellen sich vor. 

heidelberger institut beruf und arbeit im Internet 
Seit Anfang Juli 1997 ist das heidelberger institut beruf und arbeit im Internet vertreten. (http://www.hiba.de). Vorausgegangen war ein Workshop mit dem Titel: "Wellenreiter im Trend der Zeit? Publizieren und Kommunizieren im Internet", der vom 12.-16. Mai 1997 in Stuttgart stattfand. Der Workshop war Teil der Regelfortbildung in der Benachteiligtenförderung und für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen BüE (Berufsausbildung in außerbetrieblicher Ausbildung) und abH (ausbildungsbegleitende Hilfen) ausgeschrieben. Hier konnten die Möglichkeiten des Internet für die Benachteiligtenförderung erfolgreich erprobt werden. Seminarkonzept, Verlauf und Ergebnisse dieses Internet-Workshops sind über die Home-Page von hiba erreichbar (Seminararbeit, Lernsoftware). Eine ca. 50 Seiten umfassende Dokumentation zum Workshop (hiba-aspekte 1-2/1997) kann via Internet bestellt werden (Materialien). Dort finden sich auch  Hinweise auf weitere hiba-Publikationen. 
Im Bereich "Aktuelles" gibt es Neuigkeiten aus der Benachteiligtenförderung und auch Material aus dem "durchblick", der Vierteljahreszeitschrift von hiba. Hier findet sich auch eine Liste nützlicher Internetadressen aus den Bereichen Lernen, berufliche Bildung und Institutionen. Diese Adressen sind als sogenannte "Links" ausgelegt, d.h. man/frau kommt per Mausklick direkt zu diesen Angeboten. Diese Adressenliste wurde von einem Mitarbeiter des Arbeitskreises Computer erstellt. Von der Home-Page (Startseite) lassen sich auch die Bereiche "Unser Fortbildungsangebot" und "Wir über uns" erreichen. Im Aufbau begriffen ist eine Übersicht über Träger in der Benachteiligtenförderung und Träger von Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten, die bereits mit einem eigenständigen Angebot im  Internet vertreten sind. Träger, die in diese Übersicht aufgenommen werden wollen, können sich an hiba wenden. Zum Schuß die eMail-Adresse: hibahd@hiba.de. 

Internet-Cafés für Jugendliche ohne Job  
Einen neuen Weg, Jugendliche ohne Job zu beraten und motivieren, beschreitet das Landesarbeitsamt Nordrhein-Westfalen mit der Einrichtung von Internet C@fes. In Moers wurde im Juni 1997 zusammen mit dem Arbeitsamt Wesel und dem Institut für Maßnahmen zur Förderung der beruflichen und sozialen Eingliederung e.V. (IMBSE) das erste Internet C@fe Chat (chatten: kommunizieren im Internet) für Jugendliche im Übergang von der Schule in Ausbildung und Arbeit geöffnet. Weitere 20 weitere Internet-Cafés sollten im Verlauf des Jahres 1997 folgen. Natürlich soll über die Faszination und dem Spaß an der Technik nicht ganz in den Hintergrund rücken, daß es sich um berufliche Orientierung und Bildung handelt. Persönliche Beratung und Arbeitsgruppenbildung zu Fragen der regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation sind ebenso vorgesehen wie der Kontakt zu Unternehmen, Schulen, Arbeitsamt und Jugendlichen bei Bildungsträgern in der Region. Das Internet hat insofern zwei Bedeutungen: Informations- und Kontaktquelle einerseits, Präsentations- und Arbeitswerkzeug andererseits. 
(Quelle: Jugendsozialarbeit inform, Zeitschrift des Landesjugendamtes in Köln, Ausgabe 2/1997) 

Europäische Förderprogramme im Internet 
Inzwischen sind auch einzelne europäische Förderprogramme in Internet vertreten. Es handelt sich zum einen um den Europäischen Sozialfonds ESF (http://www. europa.eu.int/en/comm/dg05/esf/esf_home.htm)   
sowie um  das Förderprogramm LEONARDO DA VINCI 
(http://www. leonardodavinci.net) 

a.i.m. GmbH im Internet 
Seit Sommer 1997 findet man die Ausbildungsmedien und Informationssysteme München (a.i.m) auch im Internet unter http://www.aim-cbt.de Dort kann man/frau u.a. einige Demoversionen von Programmen aus den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik und Fachrechnen kopieren  oder aber auch online zwei Programme testen. Dazu wird eine Benutzernummer und ein Paßwort benötigt, die Interessierte bei a.i.m. bestellen können. Die Bestellung kann per Telefax, aber auch über eMail erfolgen 
(Quelle: a.i.m., Schuegrafstraße 9, 81245 München, Telefon 089-896028-0 Telefax 089-896028-99) 

Virtuelles Lernzentrum Christiani 
Im Frühjahr 1997 endete eine Weiterbildungsmaßnahme, die das Fernlehrinstitut Christiani für das Arbeitsamt Amberg durchführte. Sechs Monate dauerte der Kurs, in dem 22 Personen unter qualifizierter Anleitung zur PC-Fachkraft ausgebildet wurden. - und zwar zum großen Teil im Online-Unterricht. Jeder Teilnehmer erhielt einen komplett ausgestatteten Multimedia-PC und direkten Zugang zum zentralen Server per ISDN und Internet. Fundierte Kenntnisse in allen MS-Office-Programmen, Kommunikation über eMail zur  Erstellung einer Firmen-Homepage im Internet - die Inhalte des Kurses waren breit gefächert. Im Vordergrund des modular aufgebauten Lehrganges stand ein virtuelles Unternehmen mit ca. 150 Mitarbeiter/innen. Der Besuch jeder Abteilung stellte die Teilnehmer/innen vor immer neue Aufgaben des täglichen Arbeitslebens. Das Konzept des Virtuellen Lernzentrums  wurde von der hessischen Firma M.I.T entwickelt. 
(Quelle: Info-Blatt der Firma M.I.T, Am Zollstock 1, 61381 Friedrichsdorf, 
(http://www.mit.de)  

Pilotprojekt Telecoaching 
Unter dem Titel "Telecoaching" haben die Bundesanstalt für Arbeit und der Bundesverband Deutscher Privatschulen ein Pilotprojekt gestartet, um die Möglichkeiten computerunterstützten Lernens im Betriebspraktikum zu erkunden. Drei Erwachsenenbildungseinrichtungen in Mühlhausen, Magdeburg und Saalfeld und das Landesarbeitsamt Sachsen-Anhalt/Thüringen testen ein Jahr lang, ob sich durch den Einsatz moderner Kommunikationsmedien - in erster Linie des Internet - die Bedingungen für ein Praktikum verbessern lassen. Profitieren sollen die Praktikant/innen, aber auch die Betriebe, die von Betreuungsaufwand entlastet werden können. Computerunterstütztes Lernen läßt sich auch auf andere Aus- und Weiterbildungen mit Praktikumsanteil übertragen. 
(Quelle: CEDEFOF-INFO, Ausgabe 2/1997, Zeitschrift des Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung. Die Zeitschrift ist auch über das Internet zugänglich - http://www.cedefop.gr) 

LIQUIDE 
Beim hier vorzustellenden jüngsten Internet-Service des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln mit Namen LIQUIDE handelt es sich um eine alphabetisch geordnete Übersicht über Anbieter beruflicher Weiterbildung mit Internet-Adressen. Mit dem Anklicken der Adresse wird eine direkte Verbindung zur Homepage des Bildungsanbieters aufgebaut. Für Nutzer, die einen passenden Qualifizierungsanbieter suchen, ist das Recherchieren in LIQUIDE kostenlos. Der Zugang erfolgt über: http://www.liquide.de. 
(Quelle: Info-Blatt des Institut der deutschen Wirtschaft, Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln, eMail an Dörte Püsche: puesche@iwkoeln.de 

Sorry/Das Web-Schulhaus 
Bei den in der Ausgabe 11 des Computer-Magazins aufgeführten Internet-Adressen sind uns leider zwei Fehler unterlaufen. Die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle ist unter folgender richtiger Adresse zu erreichen: (http://www.slv-halle.de). 
Das beschriebene Technik-Online-Magazin ist unter folgender richtiger Adresse zu erreichen: 
(http://members.aol.com/teschule/technik.htm). Hier ist uns ein doppelter Fehler unterlaufen. Wir verlegten die Quelle für dieses Technik-Magazin in die Schweiz. Der Betreuer dieses Angebotes, Michael Wünsch, ist Lehrer und kommt aus Baden-Württemberg. Das Technik-Online-Magazin (TOM) enthält viele interessante Informationen und ist Teil von Salonís Web-Schulhaus, das ebenfalls von Michael Wünsch betreut wird. Das Web-Schulhaus kann unter folgender Adresse erreicht werden: (http://members.aol.com/wuenschm/welcome.htm). Dort gibt es ein Forum, Tips, die Möglichkeit zum Chat, eine "Guided Tour", ein Gästebuch, die Rubrik "Suche". Alle 2-3 Monate gibt es eine sehr ausführliche und sehenswerte Link-Liste. Darüber hinaus gibt etwa "Links zur Jobsuche nach der Schule", Links zu Online-Medien für eine ganze Reihe von Fächern, Unterrichtsmaterialien online oder zum Bestellen, das Web-Schulhaus-Nachrichten-Magazin. 

Neu: Push Service für Internet-Informationen der Bundesregierung 
Seit März 1996 ist das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung im Internet vertreten (http://www.bundesregierung.de). Ein neuer Service ist die Versendung von Dokumenten, die das Amt ins Netz stellt, mit Hilfe der Push-Technik. Die Seiten werden im HTML-Format, d.h. in guter Layout-Qualität, via eMail übermittelt. Derzeit können Themen aus 11 Bereichen ausgewählt werden. 
Die angewählten Dokumente gehen umgehend und automatisch per eMail zu. Bei Interesse kann auf der Internet-Seite http://www. bundesregierung.de/.bin/webcast ein entsprechendes Anmeldeformular ausgefüllt werden. 
(Quelle: Sozialpolitische Umschau Nr. 602/1997, 15. Dezember 1997) 
(wsk) 

zurück zum Inhaltsverzeichnis