Auf dem Weg zum Wort

Version 1.1 vom August 1995. Windows;

Entwicklung: Gertrud Krapp

Vertrieb: Stiftung Berufliche Bildung (SBB), Wendenstraße 493, 20537 Hamburg oder co.TEC, Traberhofstraße 12, 83026 Rosenheim.

Preise: Einzellizenz: 79 DM, Schullizenz: 248 DM, Zusatzlizenz: 49 DM.

Hardware: Windows ab 3.1, SVGA, Maus.

Nach Aufrufen des Programmes läuft eine kleine Animation ab, die trickfilmartig den Titel des Programmes zeigt und dann zum Hauptmenü überleitet. Hier sind die Lernenden aufgefordert, eines von drei aufgeschlagenen Büchern "ABC", "Wort" oder "die Stadt" auszuwählen.

Bevor wir uns die einzelnen Programmteile etwas näher ansehen wollen, ein kurzer Blick in die Kurzbeschreibung der Autorin: "Auf dem Weg zum Wort ist ein PC-Lern- und Übungsprogramm, das in der Alphabetisierung sowie der Lese- und Rechtschreibförderung eingesetzt werden kann. Es richtet sich an Lese- und Schreibanfänger ... bis zu fortgeschrittenen LernerInnen und kann für die Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in den Bereichen Alphabetisierung von Jugendlichen und Erwachsenen, Vorschule, Förderschule und Deutsch für ausländische LernerInnen verwendet werden. ... Eine graphisch anspruchsvoll gestaltete Lernumgebung und die Konzeption des Programmes erlauben 'spielerisches Lernen'. ... reine Trainingsübungen sollten 15 Minuten nicht überschreiten und lieber häufiger durchgeführt werden."

Kapitel 1 beschäftigt sich mit Einzelbuchstaben und umfaßt in vier Teilen über 200 Übungen. Ziel dieser Übungen ist es, einzelne Buchstaben kennenzulernen, das Wissen über ihre Position im Alphabet zu festigen und Anlautprobleme wegzutrainieren. Alle Übungen sind graphisch gelungen unterstützt und arbeiten mit Animationen, die die Aufmerksam stärken.

Kapitel 2 trainiert Wörter. Hier geht es um Groß/Kleinschreibung, Lesetraining und Wortbilderfassung. Einzelne Übungen dieses Kapitels sind speziell für Legastheniker/innen geeignet. Eine schöne Übung in diesem zweiten Kapitel ist die "Bildergalerie" - es sind mehr Begriffe als Bilder vorhanden, und es geht nun darum, den passenden Begriff per Maus zum entsprechenden Bild zu ziehen. Eine Art Wortmemory finden wir auch in diesem Kapitel.

Kapitel 3 stellt eine Alltagssituation in einer Stadt graphisch dar. Die Lernenden können Objekte anklicken und den passenden Begriff mit der Tastatur eingeben. Ist das Wort richtig geschrieben, wird der Gegenstand eingefärbt. Mit der Zeit wird die Stadt immer bunter.

Nach Mitteilung der Autorin, Frau Krapp, die auch in der hiba-Fortbildung tätig ist, hat die Stiftung Berufliche Bildung das Programm u.a. in Alphabetisierungskursen mit Erwachsenen eingesetzt und gute Ergebnisse erzielt. Das Programm kann sich auch in der Ausbildungsvorbereitung, in BüE und abH nützlich sein - vor allem mit ausländischen und spätausgesiedelten Jugendlichen.(wsk)



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Jan Allers & Peter Esser-Krapp, Hamburg, Germany