In der Holzwerkstatt

Fachbegriffe für Werkzeuge und Sicherheitsausrüstung, Version 1995, Buch und Realisation: Albrecht Gründler, Inhaltsauswahl: K. Schröder, C. Palmer, Grafikunterstützung: Eckhardt Rohde; Bildmaterial: mit freundlicher Genehmigung der Firma Mager und Wedemeyer.

Vertrieb: Stiftung Berufliche Bildung (SBB), Wendenstraße 493, 20537 Hamburg und co.Tec, Traberhofstr. 12, 83026 Rosenheim

Preise: Einzellizenz: 79 DM, Schullizenz: 248 DM, Zusatzlizenz: 49 DM

Hardware: Windows ab 3.1, Videokarte empfohlen, die 256 Farben darstellen kann (SVGA), netzwerkfähig.

Das Programm stellt in Wort und Bild ca. 50 Werkzeuge und Sicherheitssmittel sowie Warnzeichen vor, die in der Holzwerkstatt Verwendung finden. Das Programm ist in ähnlicher Weise aufgebaut wie das im Computer-Magazin Nummer 7 vorgestellte Programm "Das ist der Hammer - Fachsprache Metall - Werkzeugnamen".

Wenn wir in die "Holzwerkstatt" eintreten, empfiehlt es sich, die angebotenen "Lerntips" anzusehen:

So für den ersten Kontakt mit der Lernsoftware gewappnet, suchen wir aus dem Hauptmenü eines der folgenden Kapitel aus:

Wird eines dieser Kapitel per Button (Bildknopf) aufgerufen - die Reihenfolge der Kapitel ist frei wählbar - erhalten die Lernenden folgende Angebote zur Auswahl: Kennenlernen, Übungen, Gedächtnisspiel, Lernen mit Karteikarten, Test.

Von jedem Kapitel aus ist ein Lexikon erreichbar, das aber leider keine über die im jeweiligen Programmteil gegebenen Informationen hinausgeht. So dient das Lexikon lediglich dazu, sich die Werkzeuge nochmals im Überblick anzusehen bzw. als Vokaltraining.

Schauen wir uns die schon erwähnten Lern-Angebote etwas näher anzusehen:

Kennenlernen: hier werden die Werkzeuge, Sicherheitsmittel und Zeichen für die Arbeitssicherheit vorgestellt und erklärt, wozu sie verwendet werden

Übungen: Zur Vertiefung des Wissens sollen anschließend per Mausklick Werkzeuge bzw. Zeichen den passenden Begriffen zugeordnet werden. Bei richtiger Zuordnung erhalten die Lernenden ein Lob. Anschließend geht es zur "Werkzeug-Gedächtnis-Galerie" - hier sollen unter die Bilder von Werkzeugen die richtigen Fachbegriffe mit Artikel geschrieben werden. Hilfe gibt es dabei nach 3 Fehlversuchen.

Gedächtnis-Spiel: eine handelt sich um eine Art Memory-Spiel für ein oder zwei Spieler/innen, wobei jeweils ein Kärtchen mit einem Werkzeugbild mit dem passenden Kärtchen mit dem Werkzeugnamen zusammengebracht werden muß.

Lernen mit Kartei-Karten: Fragen und Antworten können beliebig oft gelesen werden, sind die Lernenden noch unsicher, können sie ein Kärtchen zurückstellen, um es später nochmals aufzurufen.

Test: enthält Ankreuzfragen, Fill-In-Fragen oder Zuordnungsaufgaben. Bei letzteren müssen Bildern von Werkzeugen die Fachbegriffe zugeordnet werden, indem Textkärtchen an die richtige Stelle verschoben werden.

Noch ein Wort zum Druckmenü: die Lernenden

können sich ihren jeweiligen Bearbeitungsstand einschließlich der Testleistungen ausdrucken lassen. Außerdem ist der Ausdruck von Lernblättern möglich, vorausgesetzt, auf dem Computer ist das Grafikprogramm "Corel Draw" installiert.

Durch die vielfältigen Lernformen und das umfangreiche Bildmaterial ist das Programm sehr ansprechend. Die Lernzeit beträgt für jedes der sechs Kapitel je nach individuellem Lerntempo etwa 45 Minuten.

Das Programm ist zwar noch nicht multimedial (mit Sprachausgabe) ausgelegt, aber dennoch sehr brauchbar. Nachteilig sind die hohen Anforderungen an den Grafiktreiber. Erst bei 256 Farben sind die Fotos erst richtig schön.

Zielgruppen des Programmes sind Jugendliche und Erwachsene mit deutscher und nichtdeutscher Muttersprache in berufsbildenden und -vorbereitenden Maßnahmen, Berufsschulen, Berufsvorbereitungsklassen im Berufsfeld Holz.

Für Stütz-und Förderunterricht im Rahmen der ausbildungsbegleitenden Hilfen sehr gut geeignet, hier insbesondere auch für ausländische und spätausgesiedelte Auszubildende. (wsk)



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